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Rathaus Sanierung

Das Rathaus in Neu-Isenburg wurde ab 1955 in der damals sehr modernen Stahlbetonskelettbauweise errichtet. Bei der Einweihung haben die Stadtoberen das neue Rathaus deshalb als ein "Symbol des Fortschritts" bezeichnet. 1981 hat die Stadt das Gebäude um den Bürotrakt parallel zur Rheinstraße und um Büroräume in Leichtbauweise im 6.Stock erweitert, durch die die Dachterrasse geschlossen wurde.

Aufgabenstellung des 2007 durchgeführten Realisierungswettbewerbs war es zum einen die Fassaden und Dachflächen unter energetischen Gesichtspunkten zu sanieren und zum anderen die optische Erscheinung des Rathauses wieder an seinen ursprünglichen Charakter anzunähern.

Den ersten Preis gewann das Architekturbüro Dipl. Ing. D. Gutmann-Bohne aus Neu-Isenburg. Dieser Entwurf ist die Grundlage für die Sanierung des Gebäudes die im Dezember 2009 begonnen werden wird. Geplant ist nun eine umfassende energetische Sanierung, die neben der Gebäudedämmung auch die Erneuerung der Heizungs-, Elektro- und Sanitäranlagen  sowie die Nutzung von Photovoltaik und Erdwärme vorsieht. Ziel ist die Unterschreitung der Werte der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) um mindestens 10%.

Die Baukosten werden auf 10,35 Mio. Euro geschätzt. Die Baumaßnahme wird mit 2,5 Mio. Euro aus dem Konjunkturprogramm des Landes Hessen gefördert. 

Neugestaltung Fassade Rathaus Nord

Neugestaltung Fassade Rathaus Süd

Neugestaltung Fassade Rathaus West

Neugestaltung Fassade Rathaus Erdgeschoss

Neugestaltung Fassade Rathaus Anbau

Neugestaltung Fassade Rathaus Isometrie

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