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Einmal Thomas Reiter sein...
Weltraum-Ausstellung im Interims-Rathaus
Wie leben Astronauten, und wie sieht das Weltall überhaupt aus? Fremde Planeten, Raumstationen und die Astronauten selbst: Eine Welt, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen fasziniert – vor allem in Neu-Isenburg, der Heimat des Astronauten Thomas Reiter, der in den Raumstationen MIR und ISS insgesamt rund ein Jahr im All war.
Besucher der neuen Ausstellung „Weltraum und Erde“, die seit Mittwoch, 3. Februar, im Interims-Rathaus, Siemensstraße 14, zu sehen sein ist, erfahren, wie Kinder das Weltall erleben und manchmal sogar mehr als die „Großen“ darüber wissen.
Die Ausstellung zeigt anhand von Fotos und selbst gebastelten Exponaten das Projekt „Weltraum“, das im vergangenen Jahr in den beiden Kindergartengruppen des Kaleidoskops Neu-Isenburg entstand. Mit Begeisterung bastelten die Fünf- und Sechsjährigen Planeten und Pappraketen, experimentierten zu den Themen Mondoberfläche sowie Druck und Luft, beobachteten Mondphasen und bauten eine bespielbare Raumstation. Die Freude am Thema ging bei den Kindern so weit, dass sie sogar über ihre „Lieblingsplaneten“ referierten.
Wer sich also dafür interessiert, wie die „Kleinen“ die großen Fragen der Raumfahrt erleben, sollte sich die Ausstellung nicht entgehen lassen. Zu sehen sind die Exponate, darunter Plakate mit Fotos, selbst gebastelte Kunstwerke und vieles mehr bis Ende Februar montags bis donnerstags in der Zeit von 7 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags von 7 Uhr bis 13 Uhr in der Rotunde.
Das Neu-Isenburger Kaleidoskop bietet schon seit mehr als 30 Jahren die Betreuung von Kindern im Alter von eins bis sechs. Seit Eröffnung des Neubaus 2005 in der Zeppelinstraße 10 betreut das Kaleidoskop in drei Gruppen rund 30 Kinder unter drei Jahren und circa 40 Kindergartenkinder in zwei Gruppen.


