Sport bringt Menschen zusammen, unabhängig von Herkunft, Alter oder Sprache. Seit 2016 setzt die Stadt Neu-Isenburg mit Unterstützung des Landesprogramms „Sport integriert Hessen“ des Hessischen Ministeriums für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege auf integrative Bewegungsangebote. Ziel des Programms ist es, dauerhafte und regelmäßige Strukturen zu schaffen, für die Betreuung von Geflüchteten, Menschen mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligten Menschen.
Auch für dieses Jahr wurde der Förderantrag der Stadt bewilligt. Mit 16.000 Euro werden die bewährten integrativen Sport- und Bewegungsangebote sowie der Einsatz der Sport-Coachin Ayse Tschischka fortgesetzt.
„Sport schafft Begegnungen, stärkt das Miteinander und eröffnet vielen Menschen neue Perspektiven. Die erneute Förderung bestätigt den Erfolg unserer Arbeit und ermöglicht es uns, bestehende Angebote fortzusetzten“, sagt Christian Beck, Dezernent für Sport.
Seit 2016 begleitet Sport-Coachin Ayse Tschischka Menschen auf ihrem Weg in Sportvereine und Bewegungsangebote. Sie vermittelt Kontakte, entwickelt gemeinsam mit Vereinen und Kooperationspartnern neue Projekte und unterstützt insbesondere Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund dabei, über den Sport Anschluss zu finden und am gesellschaftlichen Leben teil zu haben.
„Ich erlebe es seit vielen Jahren, dass Integration dort am besten gelingt, wo Menschen gemeinsam aktiv werden. Sport überwindet die Sprachbarrieren, schafft Vertrauen und verbindet die Menschen. Deshalb freue ich mich, dass wir diese wichtige Arbeit fortsetzen können. Dies ist nur möglich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Sportamt, der Sportjugend und dem Ministerium. Nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen“, sagt Ayse Tschischka.
Im vergangenen Jahr wurde Schwimmunterricht für Kinder, Radtouren, Ausflüge in den Kletterpark Fun Forest und in die in die Eissporthalle durchgeführt. Zudem gab es regelmäßige Angebote für Frauen-Fitness, Fußball und Calisthenics.


