Stadt Neu Isenburg

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Letzte Phase Förderprogramm Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Die Stadt Neu-Isenburg wurde im Jahr 2017 in das Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (vormals Stadtumbau) für den Förderbereich „Vom Alten Ort zur Neuen Welt“ aufgenommen, um die Innenstadt weiterzuentwickeln. Zahlreiche Projekte wurden seitdem im Fördergebiet, das sich vom Alten Ort über die Frankfurter Straße zwischen Friedensallee und Friedhofstraße, die Fußgängerzone und das Gebiet Neue Welt/Stadtquartier Süd, auf den Weg gebracht oder bereits umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei eine höhere Aufenthaltsqualität, die Anpassung an den Klimawandel und eine attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums. Hier wird der Stadtumbau (Öffnet in einem neuen Tab)dokumentiert.  

Grundlage für die Durchführung des Programms war das sogenannte Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), das von der Nassauischen Heimstätte (NH Projektstadt) im Jahr 2018 erarbeitet wurde. Die NH Projektstadt wurde ebenfalls mit der Durchführung des Stadtumbaumanagements beauftragt. Im Jahr 2020 wurde das Förderprogramm Stadtumbau umbenannt in „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“. Damit änderte sich auch der Schwerpunkt hin zu Maßnahmen zur Verbesserung der klimatischen Situation.

Seit Beginn des Programms konnten verschiedene bauliche Maßnahmen, wie z.B. die Erneuerung der Beleuchtung im Alten Ort, die Entsiegelung und Gestaltung der Freifläche vor dem Haus der Vereine, die Begrünung der Kaiserpassage und der Bahnhofstraße umgesetzt werden.

Aktuell wird die Grünanlage im Quartier 2 (im Wichernweg, nördlich der Bahnhofstraße) umgestaltet. Hier wird besonderer Wert auf Klimaanpassung und Barrierefreiheit gelegt. Neben der Begrünung sind seniorengerechte Sitzmöglichkeiten, eine Aufwertung des Spielplatzes und eine öffentliche barrierefreie Toilette vorgesehen. Des weiteren laufen die Planungen zur Neugestaltung des Marktplatzes. Die ersten Entwürfe werden in den nächsten Monaten den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Auch hier stehen Klimaanpassung und Barrierefreiheit im Vordergrund sowie die geschichtliche Bedeutung des Platzes.

Außerdem wurde ein Anreizprogramm für private Eigentümerinnen und Eigentümer aufgelegt, um diese bei der Gestaltung ihrer ortsbildprägenden Gebäude im zentralen Versorgungsbereich und bei klimawirksamen Begrünungsmaßnahmen ihrer Liegenschaften zu unterstützen. Als Grundlage hierfür hat die Stadt ein Gestaltungshandbuch für die Frankfurter Straße, die Bahnhofstraße und den Alten Ort entwickelt.

Im zentralen Versorgungsbereich wurde ein Entwicklungskonzept für Gastronomie und Einzelhandel erstellt und daraus resultierend ein Citymanagement beauftragt, das sich seit einigen Jahren erfolgreich um die Belange von Gewerbetreibenden und Besuchern in der Innenstadt kümmert.

Nach dem Ende des offiziellen Förderzeitraums am 31. Dezember 2026 beginnt die letzte Phase des Förderprogramms. Bereits beantragte und bewilligte Maßnahmen können noch bis ca. 2033 umgesetzt werden. Da die NH-Projektstadt diesen weiteren Programmabschnitt nicht mehr betreut, wird die Stadt die Leistung des Umbaumanagements neu ausschreiben und vergeben

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