Mit einer erneuten Plakataktion erinnert die Stadt Neu-Isenburg ab der kommenden Woche an den seit dem 1. Januar 2026 geltenden Bußgeldkatalog der städtischen Gefahrenabwehrverordnung (Bußgeldkatalog der städtischen Gefahrenabwehrverordnung (Öffnet in einem neuen Tab)) .
Die Plakate wurden an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet, in Gravenbruch und in Zeppelinheim angebracht und sollen die Bürgerinnen und Bürger auf die geltenden Regelungen zum Schutz der Sauberkeit im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Begleitend wird die Ordnungspolizei weiterhin Kontrollen durchführen und Verstöße konsequent verfolgen.
Seit Anfang des Jahres gelten in Neu-Isenburg deutlich erhöhte Geldbußen für Ordnungswidrigkeiten. Wer Zigarettenkippen auf die Straße wirft, zahlt 150 Euro. Wer Hundekot nicht entfernt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen. Für die illegale Ablagerung von Sperrmüll sind je nach Art und Umfang Bußgelder von bis zu 4.000 Euro möglich. Bislang wurden sieben Verfahren eingeleitet. Eines wegen einer weggeworfenen Zigarette und sechs wegen illegaler Ablagerungen.
Die Bußgeld-Kampagne ist Teil des von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Sauberkeitskonzepts und wurde in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Stadtsauberkeit des DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR erarbeitet.
„Mit den Plakaten möchten wir die Bürgerinnen und Bürger noch einmal auf die geltenden Regelungen aufmerksam machen. Wir haben nicht vor, möglichst viele Bußgelder zu verhängen, sondern wollen das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum stärken. Eine saubere Stadt gelingt nur, wenn alle ihren Beitrag leisten“, sagt Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Stefan Schmitt.



