Beratungsmobil des Blinden- und Sehbehindertenbundes am 2. Juni auf dem Rosenauplatz
Das Beratungsmobil des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e.V. (BSBH), kommt mit seinem kostenfreien und unabhängigen Beratungsangebot „Blickpunkt Auge“ - Rat und Hilfe bei Sehverlust“, nach Neu-Isenburg. Die qualifizierten Beraterinnen und Berater, geben am 2. Juni, von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr, auf den Rosenauplatz vor der Hugenottenhalle, Tipps und Tricks zur Alltagsbewältigung mit Sehverlust, beraten zu sehbehinderten- und blindenspezifischen Hilfsmitteln, Nachteilsausgleichen, beantworten Fragen zu Augenerkrankungen, Beruflicher Teilhabe, Freizeitgestaltung und vieles mehr. Auch können in der „Rollenden Beratung“ verschiedene Hilfsmittel ausprobiert und Informationsmaterialien mitgenommen werden.
Pierre Fontaine, Dezernent für Inklusion und Barrierefreiheit, lobt das Angebot: „Wir freuen uns über der „Rollenden Beratung“ in Neu-Isenburg. Dank dem Engagement von Lydia Zoubek, die sowohl für den Blinden Sehbehinderten Bund arbeitet als auch vielen Neu-Isenburgern durch ihren Blog „Lydias Welt“ bekannt ist, haben wir in Neu-Isenburg ein großes Augenmerk auf die Teilhabe von blinden oder sehbehinderten Menschen im öffentlichen Raum. Wir haben in den vergangenen Jahren in Neu-Isenburg schon einiges erreicht, aber es muss natürlich noch viel mehr getan werden, damit alle sich in unserer Stadt zurechtfinden und ohne Einschränkungen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.“
Insbesondere weist er darauf hin, dass die Stadt sich zum Ziel gesetzt hat bei allen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich die Barrierefreiheit in den Fokus zu setzten und nach den Maßgaben des aktuellen Stands der Technik umzusetzen. Zur Reduktion von Barrieren im öffentlichen Bereich werden auch immer wieder punktuelle Maßnahmen wie Aufrüstung von Ampelanlagen mit Sehbehindertenakustik, Gehwegabsenkungen, taktile Leitelemente und seniorengerechte Bänke umgesetzt.
Bei der Gestaltung ihrer neuen Webseite hat die Stadt ebenfalls großen Wert auf einen barrierefreien Zugang für sehbehinderte und blinde Menschen gelegt. Mit einem Dezernat für Integration, einem Integrationsbüro, einem Integrationskonzeption hat sich die Stadt dem Thema angenommen.
Alljährlich findet am 15. Oktober der internationale "Tag des weißen Stocks" statt. Er steht am Ende der "Woche des Sehens", in der blinde und sehbehinderte Menschen bundesweit in zahlreichen Aktionen auf ihre Situation aufmerksam machen. Der Tag geht zurück auf das Jahr 1964 in dem der US-Kongress eine entsprechende Resolution beschloss. Der Tag entwickelte sich schnell zum weltweiten Aktionstag der blinden Menschen und ist seit 2022 in Deutschland zugleich der Abschlusstag der „Woche des Sehens“.



