Stadtsauberkeit bleibt ein zentrales Thema in Neu-Isenburg. Nach dem erfolgreichen Vorbild der letztjährigen Reinigungsaktion in der Fußgängerzone haben die Stabsstelle Stadtsauberkeit der DLB AöR und das Citymanagement der Stadt Neu-Isenburg nun eine weitere Sauberkeitsoffensive gestartet. Erster Stadtrat Stefan Schmitt begrüßt diese Aktionen: „Wir knüpfen damit an die vergangenen Maßnahmen an, die für ein gepflegtes Stadtbild sorgen. Ein weiterer Baustein ist die Anfang des Jahres gestartete Informationskampagne für saubere Straßen in Neu-Isenburg. Die Plakate verdeutlichen unmissverständlich, das illegale Müllentsorgung und das achtlose Wegwerfen von Abfällen keine Kavaliersdelikte sind, und zeigt die spürbaren finanziellen Konsequenzen für Verursacher auf.“
In der aktuellen Sauberkeitsoffensive hat der Rosenauplatz in Neu-Isenburg eine spürbare Aufwertung erfahren. Im Rahmen einer fokussierten Aktion der DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR wurden die alten, unansehnlichen Papierkörbe vollständig abgebaut und durch neue, hochwertige Modelle ersetzt. Um die Müllentsorgung für Besucherinnen und Besucher so komfortabel wie möglich zu gestalten, wurden die neuen Behälter an eigens montierten Pfosten direkt an den Bankstandorten platziert. Die Wahl der Standorte für die neuen Papierkörbe war dabei strategischer Natur: Befinden sich Abfallbehälter an den falschen Stellen, werden sie übersehen oder schlichtweg aus Bequemlichkeit nicht genutzt. Die Entsorgung soll genau dort stattfinden, wo verweilt wird. Der Austausch der Behälter war eingebettet in eine groß angelegte Reinigungsaktion des DLB. Mit Manpower, dem Einsatz einer Kehrmaschine sowie dem modernen Glutton- Elektrosauger rückten die Teams dem Schmutz zu Leibe. Im Fokus der Reinigung standen insbesondere die Bereiche rund um die Sitzbänke und die Fahrradständer. Die Mitarbeiter entfernten Wildkraut, beseitigten achtlos weggeworfenen Müll und befreiten Schilderpfosten sowie Laternen in mühsamer Handarbeit von Aufklebern.
Der Rosenauplatz ist ein zentraler und beliebter Treffpunkt in Neu-Isenburg. Durch die direkte Nachbarschaft zur Hugenottenhalle Neu-Isenburg zieht er regelmäßig viel Besucherverkehr an und dient als Kulisse für unterschiedlichste Feste. Um der starken Frequenz gerecht zu werden, greifen verschiedene Reinigungsmechanismen ineinander: Während der Platz regulär durch die Kehrmaschine einmal wöchentlich gekehrt wird und die Papierkörbe dreimal wöchentlich geleert werden, engagieren sich auch die Hausmeister der Hugenottenhalle für das Areal. Sie sammeln nahezu täglich Müll auf und leisten damit einen großen Beitrag für das Erscheinungsbild vor Ort.
Die aktuelle Aktion ist ein direktes Ergebnis des Runden Tisches Stadtsauberkeit. Man wollte hier bewusst ein sichtbares Zeichen setzen. „Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für den öffentlichen Raum als unser Zuhause zu schärfen. Sauberkeit ist eine gemeinsame Verantwortung, die sich im rücksichtsvollen Miteinander widerspiegelt“, so Petra Klink, Vorstand DLB AöR.
Flankiert wurde die Maßnahme von einer kleineren Aufklärungsaktion zum Thema Littering. Mitarbeitende des DLB und des Citymanagements verteilten kostenlose Taschenaschenbecher an Passanten und suchten das Gespräch, um zu verdeutlichen, dass das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen kein Kavaliersdelikt ist. Der Umweltaspekt wiegt schwer: Eine einzige weggeworfene Kippe enthält zahlreiche Giftstoffe und kann bis zu 1.000 Liter Grundwasser verunreinigen.
Mit den neuen Strukturen und dem geschärften Bewusstsein soll der Rosenauplatz auch langfristig ein sauberer und einladender Ort zum Verweilen bleiben.





