Die Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim startet mit einer Erinnerung an Margot Friedländer in das zweite Halbjahresprogramm
Die Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages des Novemberpogroms 1938 widmet die Seminar- und Gedenkstätte im Bertha-Pappenhaus-Haus am 10. November ab 19.00 Uhr der im vergangenen Jahr verstorbenen Holocaust-Überlebenden und wichtigen Zeitzeugin Margot Friedländer. Vor der Veranstaltung wird Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein mit einer Kranzniederlegung vor dem Bertha-Pappenheim-Haus an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern. Bereits ab 17.30 Uhr findet in der Kirche am Marktplatz ein Gottesdienst zum Pogromgedenken statt.
Am Sonntag, 29. November 2026 lädt die Volkshochschule Neu-Isenburg e.V. in Kooperation mit der Seminar- und Gedenkstätte von 11:00 bis 14:00 Uhr zu einem Kochkurs in das Stadtteilzentrum West ein. Israelisches Fingerfood steht auf der Speisekarte. „Die israelische Küche ist bunt, kreativ und geprägt von Einflüssen aus aller Welt – besonders lebendig zeigt sie sich in Ihrer Streetfood-Kultur“ versprechen die Veranstaltenden. Anmeldungen sind über www.vhs-neu-isenburg.de / infovhs-neu-isenburgde möglich. Der Kurs kostet inklusive Lebensmitteln 42 Euro bei fünf Teilnehmenden wird ein Minigruppenzuschlag in Höhe von 8 Euro fällig.
In „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ verbinden Roman Knižka und das Bläserquintett OPUS 45 am Montag, 30. November 2026 von 18:00 bis 21:00 Uhr Literatur und Musik zu einer eindringlichen Annäherung an das Ghetto Theresienstadt. Zu einer ganz besonderen Begegnung wird der Abend durch die Holocaust-Überlebende Edith Erbrich, die im persönlichen Zeitzeugengespräch erzählt. Die Veranstaltung findet in der Stadtbibliothek Neu-Isenburg statt.
Die ausführlichen Informationen zu den Veranstaltungen sind auf dem InformationsblattPDF-Datei390,59 kB der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim zu finden.


