Neu-Isenburg schließt sich bei der Vermarktung von Holz aus dem eigenen Waldbestand mit anderen hessischen Kommunen zusammen. Der Magistrat hat den Beitritt zur Forstbetriebsgemeinschaft Wald- und Holzkontor w.V. (FBG) beschlossen. Dafür wurde ein einmaliger Aufnahmebeitrag von 1.500 Euro fällig. Die FBG bündelt die Holzmengen ihrer Mitgliedskommunen und ermöglicht damit eine gemeinsame Vermarktung.
HessenForst bleibt weiterhin im Rahmen eines Bewirtschaftungsvertrages für die Verkehrssicherung und Pflege des eigenen Waldbestandes der Stadt Neu-Isenburg zuständig. Lediglich die wirtschaftliche Vermarktung von Bäumen erfolgt langfristig im Rahmen einer Forstbetriebsgemeinschaft. Ihr gehören 47 Kommunen an. Die Holzmengen werden gebündelt und gemeinsam vermarktet. Aus dem Kreis Offenbach sind die Städte Seligenstadt, Obertshausen, Rodgau, Dietzenbach, Rödermark, Langen, Egelsbach und Heusenstamm bereits Mitglied.
Eine eigenständige Vermarktung durch die Stadt Neu-Isenburg wäre aufgrund des vergleichsweise kleinen Waldbestandes von 16,2 Hektar, der sich in Gravenbruch befindet, mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden. In den vergangenen sieben Jahren erzielte die Stadt mit der Holzvermarktung insgesamt Einnahmen von rund 12.200 Euro. Die Wälder rund um Neu-Isenburg gehören der Stadt Frankfurt oder HessenForst.


