Stadt Neu Isenburg

Rathaus und Service

Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung

Im Rahmen einer Festsitzung der Stadtverordnetenversammlung wurden am Freitag, 11. September, im Plenarsaal des Rathauses, verdiente Persönlichkeiten der Stadt Neu-Isenburg für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement und ihre wertvollen Verdienste um das Gemeinwohl geehrt. 

Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein würdigten die Geehrten und ihr zum Teil über Jahrzehnte währendes Engagement. Im Anschluss an die Ehrungen bestand die Möglichkeit, sich in das Goldene Buch der Stadt Neu-Isenburg einzutragen.

Neu-Isenburg: Festsitzung Stadtverordnetenversammlung.
Vlnr: Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Günter Marx, Maria Sator-Marx, Helga Hatzfeld, Florian Obst, Sarantis Biscas, Frank Wöllstein, Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

Ludwig-Arnoul-Medaille für Sarantis Biscas

Mit der Ludwig-Arnoul-Medaille wurde Sarantis Biscas für über 52 Jahre kommunalpolitisches Engagement geehrt. Die Ludwig-Arnoul-Medaille der Stadt Neu-Isenburg wurde bislang erst sechsmal vergeben. Nach den Bestimmungen der städtischen Ehrenordnung kann die Ludwig-Arnoul-Medaille an Personen verliehen werden, die sich in der Kommunalpolitik der Stadt Neu-Isenburg besondere Verdienste erworben haben.

Sarantis Biscas wirkte von 1974 bis 1993 in der damaligen Ausländerkommission mit. Seit der Gründung des Ausländerbeirates 1993 war er dessen Vorsitzender und ist es bis März 2026 geblieben. Darüber hinaus hat er sich im Kreisausländerbeirat Offenbach für die Menschen ohne deutschen Pass eingesetzt. In der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen engagiert er sich auch auf Landesebene  viele Jahre als stellvertretender Vorsitzender für die Anliegen der Menschen und die Belange der Ausländerbeiräte.

Sarantis Biscas war von 1997 bis Juni 2026 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und seit 2006 auch stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Außerdem war er als Stadtverordneter Mitglied im Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales, im Ausschuss für Kultur, Sport und Partnerstädte sowie im Haupt- und Finanzausschuss Als Vertreter der Stadtverordnetenversammlung war er zudem Mitglied des Aufsichtsrates der Stadtwerke Neu-Isenburg, in der Verbandsversammlung des Friedhofszweckverbandes sowie im städtischen Präventionsrat.

Sein Engagement wurde 2012 mit der Verleihung der Großen Ehrenplakette der Stadt Neu-Isenburg und 2014 mit der Verleihung des Ehrenbriefs des Landes Hessen gewürdigt.

Große Ehrenplakette für Maria Sator-Marx und Günther Marx

Mit der Großen Ehrenplakette der Stadt Neu-Isenburg wurden Maria Sator-Marx und Günther Marx ausgezeichnet. Beide haben sich auf ganz unterschiedliche Weise und in zahlreichen Funktionen um das Gemeinwesen verdient gemacht.

Maria Sator-Marx gehörte von April 1985 bis Ende März 2026 der Stadtverordnetenversammlung an. Als Fraktionsvorsitzende war sie in dieser Zeit gleichzeitig Mitglied des Ältestenrates. Zudem arbeitete sie in zahlreichen Arbeitsgruppen mit, gehörte dem Haupt- und Finanzausschuss an und war Mitglied in der Gesellschafterversammlung der Gewobau und in der Kommission für den Dienstleistungsbetrieb. Weitere ehrenamtliche kommunalpolitische Tätigkeiten übernahm sie im Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen sowie im Kreis Offenbach.

Ein besonderer Schwerpunkt ihres Engagements liegt bis heute im sozialen Bereich. Seit vielen Jahren trägt sie Verantwortung für die Speisekammer St. Josef, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützt. Darüber hinaus engagierte sie sich unter anderem für Gleichberechtigung, Geflüchtete, Jugendarbeit und die Städtepartnerschaft mit Chiusi. 2023 wurde sie mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.

Günther Marx übernahm 1999 in einer schwierigen Phase den Vorsitz der Spielvereinigung 03 und führte den Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser. Bis 2017 konnten die Schulden abgetragen und die Finanzen saniert werden. Durch sein Engagement erreichte der Verein die Gemeinnützigkeit zurück. Bis heute übernimmt er Aufgaben im Verein insbesondere auch die Organisation von Jugendfußballturnieren auch mit Beteiligung der Partnerstädte. Neben seiner Vereinsarbeit war er von Juni 2011 bis März 2026 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und von November 2015 bis März 2026 gleichzeitig Mitglied im Ausschuss für Kultur, Sport, Ehrenamt und Vielfalt. Weitere Verdienste hat Günther Marx sich im Vorstand und als Sprecher des Ortsverbandes der Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ erworben.

Seit 2023 ist er ehrenamtlicher Schiedsmann der Stadt Neu-Isenburg. Im November 2025 hat er mit der Übernahme des Vorsitzes des Fördervereins Städtepartnerschaften und Europäische Begegnungen einen weiteren Verein gerettet.   

Darüber hinaus engagierte er sich im Stadtsport und in weiteren Vereinen. Im Karnevalsverein „Schwarze Elf“ ist er ebenfalls engagiert - zahlreiche Büttenreden kommen aus seiner Feder. Bei der Speisekammer St. Josef steht er seiner Frau hilfreich zur Seite.

Die Stadt hat Günther Marx 2008 mit der Ehrenplakette ausgezeichnet. Im Jahr 2019 wurde ihm der Ehrenbrief des Landes Hessens verliehen.

Ehrenplakette der Stadt Neu-Isenburg für Helga Hatzfeld 

Für ihr langjähriges Engagement erhielt Helga Hatzfeld die Ehrenplakette der Stadt Neu-Isenburg. Von Juli 2013 bis Januar 2017 gehörte sie der Stadtverordnetenversammlung an. Im Januar 2017 wurde sie zur ehrenamtlichen Stadträtin gewählt und gehörte dem Magistrat bis zum Ende der 19. Legislaturperiode im Juni 2026 an. In dieser Zeit war sie auch Mitglied der Betriebskommission des Eigenbetriebes „Dienstleistungsbetrieb der Stadt Neu-Isenburg“, des Friedhofzweckverbands, des Präventions- und Sicherheitsrats und im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Ein besonderes Anliegen ist Helga Hatzfeld die Belange älterer Menschen. Als langjährige Vorsitzende der Senioren Union Neu-Isenburg setzte sie sich dafür ein, ihre Interessen in die politische Arbeit einzubringen und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Im Dezember 2025 wurde sie mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet.

Bürgermedaille für Florian Obst und Frank Wöllstein  

Mit der Bürgermedaille der Stadt Neu-Isenburg wurden Florian Obst und Frank Wollstein für ihr kommunalpolitisches und bürgerschaftliches Engagement geehrt.

Florian Obst gehörte von April 2021 bis Oktober 2025 der Stadtverordnetenversammlung an und übernahm während dieser Zeit verschiedene Funktionen und Ämter. Unter anderem war er Fraktionsvorsitzender und damit auch Mitglied des Ältestenrates. Außerdem war er Vorsitzender des Ausschusses für Familie, Jugend, Senioren und Soziales sowie Mitglied im Präventions- und Sicherheitsrat. In der Arbeitsgruppe EDV sowie im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft arbeitete er ebenfalls mit. Darüber hinaus engagierte er sich im SPD-Ortsverein Neu-Isenburg, ab 2018 auch im Vorsitz.

Frank Wollstein war von März 2019 bis Ende März 2026 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung. Als Fraktionsvorsitzender gehörte er seit April 2021 zugleich dem Ältestenrat an. Zudem arbeitete Frank Wöllstein im Ausschuss für Kultur, Sport, Ehrenamt und Vielfalt, im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Präventions- und Sicherheitsrat mit.

 

 

 

 

 

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