Ein Abend voller persönlicher Geschichten, ehrlicher Einblicke und motivierender Impulse: Die aktuelle Ausgabe der Veranstaltungsreihe „Meet the Success“ im Jugendcafé des Fachbereichs Jugendförderung und Schulsozialarbeit der Stadt Neu-Isenburg war ein voller Erfolg.
Zu Gast war Omar Afkir, Unternehmer, Speaker und Social-Media-Persönlichkeit. Im Mittelpunkt des Abends stand nicht der klassische Vortrag, sondern der direkte Austausch mit den Jugendlichen. Afkir berichtete offen über seinen persönlichen und beruflichen Weg, über Herausforderungen, Entscheidungen, Rückschläge und darüber, was es bedeutet, seinen eigenen Weg zu finden.
Gerade diese persönlichen Einblicke machten den Abend für die Jugendlichen besonders greifbar. Erfolg wurde dabei nicht als etwas dargestellt, das ausschließlich mit Geld, Status oder Bekanntheit zu tun hat. Vielmehr ging es um Themen wie Disziplin, Eigenverantwortung, Durchhaltevermögen, persönliche Entwicklung und die Frage, welche Ziele man für sein eigenes Leben verfolgen möchte.
Im anschließenden Austausch konnten die Jugendlichen ihre eigenen Fragen stellen und mit Omar Afkir direkt ins Gespräch kommen. Dabei entstand ein offener und authentischer Dialog, der Raum für unterschiedliche Perspektiven und persönliche Gedanken ließ.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie die eigene Herkunft und die bisherigen Lebensumstände die Zukunft beeinflussen – und wo gleichzeitig die eigenen Möglichkeiten beginnen. Die Jugendlichen wurden darin bestärkt, sich nicht ausschließlich über ihre aktuelle Situation definieren zu lassen, sondern ihre eigenen Fähigkeiten und Potenziale zu erkennen und weiterzuentwickeln.
Genau hier setzt das pädagogische Konzept von „Meet the Success“ an: Jugendlichen sollen Menschen begegnen, deren Lebenswege ihnen neue Perspektiven eröffnen und zeigen, dass Erfolg unterschiedliche Formen haben kann. Persönliche Geschichten sollen Mut machen, eigene Ziele zu entwickeln, Entscheidungen bewusster zu treffen und auch bei Rückschlägen nicht aufzugeben.
„Wir möchten Jugendlichen authentische Vorbilder und unterschiedliche Lebenswege zeigen. Dabei geht es uns nicht darum, ihnen vorzuschreiben, was Erfolg bedeutet. Sie sollen vielmehr die Möglichkeit bekommen, sich selbst Fragen zu stellen: Was möchte ich erreichen? Was kann ich selbst beeinflussen? Und welchen Weg möchte ich für mich einschlagen?“, so das Team des Jugendcafés.
Die positive Resonanz der Jugendlichen auf die Veranstaltung zeigte, wie wichtig Räume für solche Begegnungen sind. Der direkte Kontakt zu Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen ermöglicht Jugendlichen einen Zugang zu Themen, die im Alltag häufig abstrakt bleiben – von beruflicher Orientierung über persönliche Ziele bis hin zum Umgang mit Herausforderungen und Rückschlägen.

