Kreatives Gestalten, Gaming, Sport, professionelle Farbberatung, Berufsorientierung mit Virtual-Reality-Brillen und eine Party mit DJ: Beim Jugendfestival „Spotlight“ standen am Samstag, 19. September, die Interessen und Ideen der Neu-Isenburger Jugendlichen im Mittelpunkt. Zahlreiche junge Menschen kamen von 17 bis 24 Uhr auf dem Festivalgelände rund um Beethovenstraße, Friedrichstraße und Hugenottenallee zusammen, um gemeinsam Neues auszuprobieren, kreativ zu werden und zu feiern.
Organisiert durch den Fachbereich Jugendförderung und Schulsozialarbeit und maßgeblich finanziert durch das Förderprogramm „Jugend er-leben“ des Kreis Offenbach, bot das Festival gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern ein abwechslungsreiches Programm bei freiem Eintritt.
Schon beim Blick auf das Programm wurde deutlich, wie unterschiedlich die Interessen der jugendlichen Besuchenden sind. Sportbegeisterte konnten sich beim Spikeball und Fußball austoben oder beim Calisthenics-Wettbewerb ihre Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Auch ein Boxautomat, ein Surfsimulator (beides unterstützt durch die Bürgerstiftung Jugend und Beruf sowie durch den Lions Club), ein Rauschbrillenparcours des Suchthilfezentrums Wildhof, ein Escape Game der Diakonie Hessen-Nassau sowie XXL-Schach sorgten für besondere Herausforderungen. Wer lieber kreativ wurde, hatte ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. Beim Bedazzlen, Basteln von DIY-Schmuck oder beim Painting in the Dark konnten eigene Ideen umgesetzt werden. Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr wieder die professionelle Farbberatung für alle Geschlechter.
Auch Fans von digitalen und analogen Spielen kamen auf ihre Kosten. Neben Gamingturnieren mit Spielen wie FiFa und Smash Bros standen Tabletop Games auf dem Programm. Ein 3D-Drucker ermöglichte dabei zusätzliche Einblicke in die kreative Seite des spielerischen Gestaltens.
Die Veranstaltung sollte jedoch nicht nur Unterhaltung bieten. Mit VR-Brillen konnten Jugendliche unter Beratung durch pädagogische Fachkräfte verschiedene Berufsfelder auf interaktive Weise kennenlernen und einen Blick in mögliche berufliche Zukunftsperspektiven werfen.
Mitglieder des Jugendforums informierten über ihre Tätigkeit und holten per Kartenabfrage Ideen junger Menschen ein.
Auch das Iseborjer Kinno war Teil des Festivals. Im Kinosaal konnten die Jugendlichen Kurzfilme ansehen.
Später am Abend sorgte DJ kianard9, der unter den Jugendlichen bereits von der „Party um die Ecke“ beim Altstadtfest bekannt ist, im Club Voltaire für die passende Stimmung. Billard und Tischkicker boten weitere Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen oder sich spielerisch zu messen.
Für Essen und Getränke war ebenfalls gesorgt. Der Abiturjahrgang der Goetheschule übernahm den Verkauf und unterstützte damit gleichzeitig die eigene Abikasse.
Auch Eltern und andere Interessierte waren bis 19 Uhr willkommen, um sich ein Bild der Veranstaltung und den Angeboten der städtischen Jugendarbeit zu machen.
„Das Besondere an „Spotlight“ ist nicht nur die große Zahl unterschiedlicher Angebote.“ so Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein. „Das Festival schafft einen Ort, an dem alle Jugendliche aus Neu-Isenburg zusammenkommen können – unabhängig ihrer Herkunft, Schulform oder ihrer Interessen“.
Mit einer Mischung aus Freizeit, Kreativität, Sport, Information und Begegnung zeigte „Spotlight“, wie vielfältig Jugendangebote in Neu-Isenburg sein können. Gleichzeitig bot das Festival den Jugendlichen Raum, eigene Interessen auszuprobieren, neue Menschen und die Jugendförderung kennenzulernen und gemeinsam einen Abend ganz nach ihren Vorstellungen zu verbringen.



