Der Weidaer Kuchenmarkt gehört seit vielen Jahren zu den festen Terminen im Kalender der Städtepartnerschaft zwischen Weida und Neu-Isenburg. Auch bei der 32. Auflage am ersten Septemberwochenende war Neu-Isenburg wieder vertreten. Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein reiste mit einer kleinen Delegation vom 5. bis 6. September in die thüringische Partnerstadt, um die langjährigen Freundschaften zu pflegen und den beliebten Isenburger Stand zu betreuen. Mit dabei waren Bettina Blüchardt, die stellvertretende Vorsitzende vom Förderverein Städtepartnerschaften und Europäische Begegnungen (FSP), sowie Iris Heß und Kirsten Escherhausen. Auch die Freiwillige Feuerwehr aus Neu-Isenburg und Zeppelinheim war mit einer starken Abordnung vor Ort.
Bereits kurz vor der offiziellen Eröffnung des Kuchenmarktes schauten die ersten interessierten Besucherinnen und Besucher am Stand der Stadt Neu-Isenburg vorbei. Iris Heß und Kirsten Eschershausen versorgten die Gäste mit hessischen Klassikern wie Apfelwein und Frankfurter Würstchen, Spezialitäten von „Feinkost Kümmerle Käse & Genuss“ aber auch mit Informationen und Broschüren über die Hugenotten- und Waldenserstadt. Bei strahlendem Sonnenschein wurden zahlreiche Ausflugstipps gegeben, die Stadt Neu-Isenburg und die Region vorgestellt, die Enstehungsgeschichte Neu-Isenburgs erläutert und viele persönliche Gespräche geführt.
Zur offiziellen Eröffnung des Kuchenmarktes am Samstag überbrachte Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein die herzlichen Grüße des gemeinsamen Ehrenbürgers und ehemaligen Bürgermeisters Herbert Hunkel und überreichte dem Weidaer Bürgermeister Geldner Wein der Neu-Isenburger Partnerstadt Chiusi in Italien. Neben der Teilnahme am Kuchenmarkt nutzten die Neu-Isenburger die Gelegenheit, das Wahrzeichen Weidas zu besuchen, die Osterburg und die Lohgerberei. Zum Abschluss des Tages fand ein gemeinsames Abendessen mit Weidas Bürgermeister Udo Geldner sowie den Delegationen der Partnerstädte Calw und Mezötúr (Ungarn) statt.
Bürgermeister Dirk Hagelstein zog ein sehr positives Fazit: „Wir freuen uns jedes Jahr auf den Kuchenmarkt in Weida. Städtepartnerschaften leben nicht von Urkunden, sondern von Menschen, die sich begegnen. Besonders freut mich die enge Verbindung zwischen den Feuerwehren.“
Die Siegerinnen des Kuchenwettbewerbs
Ein traditioneller Höhepunkt des Marktes war die Kürung der besten Kuchenbäckerinnen:
- Kuchenfrau 2026: Ines Gerdes-Wolter
- 2. Platz: Sandra Fleischmann
- Nachwuchsbäckerin 2026: Sophie Fleischmann (unter dem Motto „Die Welt ist bunt“)
Für Mutter und Tochter Fleischmann war es die erste Teilnahme am Wettbewerb, die direkt mit Podestplätzen belohnt wurde.




