Der Gesamtabschluss der Stadt Neu-Isenburg (Konzernabschluss) für das Jahr 2022 wurde von der Revision des Kreises Offenbach geprüft und ohne Einschränkungen bestätigt. Die dargestellte Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage entspricht den tatsächlichen Verhältnissen. Der Stadtverordnetenversammlung wurde der Erläuterungsbericht vorgelegt. Über den Gesamtabschluss und das Konzernjahresergebnis von 11,35 Mio. Euro und die Einstellung des Konzernjahresüberschusses von 24,23 Mio. Euro in die Rücklage, hat die Stadtverordnetenversammlung am26. August einen Beschluss gefasst.
Der Gesamtabschluss 2022 ist der Haushaltsabschluss der Stadt sowie der städtischen Unternehmen Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH, der GEWOBAU Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH, des DLB Neu-Isenburg (Eigenbetrieb) und der NIKi Neu-Isenburger Kinder gGmbH.
Der Gesamtabschluss ermöglicht den vollständigen Einblick in die Vermögens- und Schuldenlage der Gebietskörperschaft und dient letztlich der Haushaltssteuerung. Zur Erstellung werden zunächst die Einzelabschlüsse der Konzernunternehmen vereinheitlicht und zu einem Summenabschluss summiert und anschließend konsolidiert.
Ab dem Jahr 2023 werden durch das Inkrafttreten der Kommunalrechtsnovelle keine Gesamtabschlüsse mehr bei der Stadt Neu-Isenburg erstellt.
Die Gesamtbilanzsumme für 2022 lag bei 577 Mio. Euro im Vergleich zu 595 Mio. Euro im Vorjahr. Die ordentlichen Gesamterträge konnten von 296 Mio. Euro (2021) auf 303 Mio. Euro gesteigert werden. Demgegenüber stehen ordentliche Gesamtaufwendungen von 290 Mio. Euro, die im Vergleich zum Vorjahr (268 Mio. Euro) deutlich angestiegen sind. Trotz der höheren Ausgaben konnte beim ordentlichen Ergebnis ein Überschuss von 10,77 Mio. Euro (Vorjahr: 23,57 Mio. Euro) erzielt werden. Das außerordentliche Ergebnis, das unregelmäßige oder einmalige Erträge oder Aufwendungen umfasst, lag bei einem Überschuss von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro).
Das Gesamtergebnis liegt bei einem Überschuss von 11,35 Millionen Euro.



