Kurzfilmprogramm mit Filmen des Filmemachers Enrico Corsano
Enrico Corsano lebt in Frankfurt-Bockenheim und wuchs in Neu-Isenburg auf, wo er als Jugendlicher zu den Besuchern des Club Voltaire gehörte. Er ist dort auch schon „mit der Super 8-Kamera rumgelaufen“ und hat mit seinem Material damals bereits einmal einen Abend im Club gestaltet. 1995 machte Corsano seinen Abschluß an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und arbeitet seitdem als freier unabhängiger Filmemacher.
Seine Spiel- und Dokumentarfilme sind eine Liebeserklärung an das Kino und dessen Vielfältigkeit und Fantasie. Die Reise durch Raum und Zeit steht dabei im Vordergrund, mit dem Ziel der Vergänglichkeit etwas entgegen zu setzen. Von großer Bedeutung ist dabei auch die Stimmung der Filme, die stark von der Musik geprägt wird oder sogar selbst zum Thema wird. Dieser Ansatz wird deutlich in der Auswahl seiner Kurz- und Dokumentarfilme, die Enrico Corsano an dem Abend persönlich im Club Voltaire präsentieren wird, die eine Beziehung seines Werkes zum Konzept des Club Voltaire Neu-Isenburg erkennen läßt, der ja insbesondere als Bühne für kreative Musiker/innen aus der Region bekannt ist. Hier treten hauptsächlich Bands mit selbst erdachter Musik auf, die so in fantasievoller Weise ihren Alltag in der Gegenwart kommentieren und unvergängliche Erinnerungen schaffen – wenn sie ihr Publikum begeistern können.
Hier ein kurzer Abriss über das geplante Programm des Abends:
Schräge Jungs, 1995, 6 Min
Witziger Spielfilm über zwei Boys die zwei Girls treffen und veralbern, bis die beiden Girls zurück schlagen.
The Story of Wutzdog, 2016, 6 Min.
Doku über die Entstehungsgeschichte des Musikfestivals Wutzdog in Riedstadt.
Silent Running, 2015, 12 Min.
Unheimlicher Spielfilm über eine junge Frau, die ihr Gehör verliert und plötzlich andere Sinne entdeckt.
Total Reloaded, 2014, 18 Min
Doku über die Coverband Floyd reloaded und die Leidenschaft zur Musik.
Schmetterlingsfalle, 2022, 45 Min.
Surealer Spielfilm über eine junge Frau Names Lisa die im Koma liegt und dabei von einem Leben in einer fremden feindlichen Welt träumt, aus der sie ausbrechen will. In ihren Träumen begegnet sie einem Jungen, der sie auf ihrer Flucht begleitet. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in eine andere bessere Welt.
Der Film geht der Frage nach, wo Leben anfängt und wo es aufhört und wodurch es beeinflusst wird. Ähnlich dem Butterfly Effekt glaubt Lisa verantwortlich zu sein für alles Unheil in der Welt. Der Film ist inspiriert von dem Fall der Komapatientin Terri Schiavo und der Tragödie bei der Love Parade in Dusiburg im Jahr 2010.
In this World, 2014, 5 Min.
Musikvideo in Moskau gedreht mit der Musik von La Gonzesse.
Heartbeat, 2025, 18 Min.
Ein dokumentarischer Spielfilm über die Frankfurter Underground Pop Band „Sys of Choi“ aus den 80er Jahren, der die Geschichte der Band, die Zeit und die Musik wieder auferstehen lässt... in dazu passenden Schwarz-Weiß-Bildern.
Gesamtlänge 110 Min.
