Stadt Neu Isenburg

Stadt Neu-Isenburg

Kontrollaktion im Schindkautweg

Durch die Gärten: Mit dem Elterntaxi in die Schule

Immer wieder kam es zu Beschwerden der Anlieger des Schindkautwegs in Neu-Isenburg. Es sei eine richtige „Rennstrecke“, auf der morgens noch schnell die Kinder mit dem Elterntaxi in die nahe gelegene Goetheschule gefahren werden. Der Schindkautweg verläuft vom Gravenbruchring nach Süden und führt über den Triebweg zur Goetheschule.

Der Schindkautweg wird oftmals von radfahrenden Schülerinnen und Schülern genutzt, um sicher zur nahegelegenen Goetheschule zu gelangen. Von Gassi-Gängern mit ihren Hunden, Joggern, Spaziergängern, Reitenden und von Pferdefuhrwerken wird er ebenfalls sehr stark frequentiert.

Die Durchfahrt für Krafträder und Autos ist seit langer Zeit verboten. Eine Ausnahme besteht jedoch für Anlieger. Zusätzlich ist die erlaubte zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 10 Stundenkilometer begrenzt.

An drei Tagen wurden daher vom Ordnungsamt der Stadt Neu-Isenburg und von der Polizeistation Neu-Isenburg, in der Zeit von 07:15 Uhr bis 08:30 Uhr, gemeinsame Kontrollen im Schindkautweg durchgeführt. Insgesamt kam es zu 15 geahndeten Verstößen gegen das Durchfahrtsverbot. Die Geldbuße für diesen Verstoß beträgt 50 Euro. Weitere Kontrollen folgen.

An alle Kinder und Eltern, die mit sehr dunkler Oberbekleidung unterwegs waren, wurde, auch bei diesen Kontrollen, der Flyer „SICHTBAR SEIN. SICHER SEIN.“ der Initiative „RUNTER VOM GAS“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur verteilt. Fahrradfahrer ohne funktionstüchtige Fahrradbeleuchtung wurden verwarnt. Auch hier sind weitere Aktionen zur Schulwegsicherung geplant.

„Aufgrund der vielfältigen Nutzung des Weges durch Spaziergänger und Radfahrer, vor allem auch von vielen Kindern, sowie von Reitern und der Lage der Straße in einem Naherholungsgebiet, dürfen nur Anlieger mit reduzierter Geschwindigkeit diese Straße nutzen. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, diese Regelung, die aus Sicherheitsgründen notwendig ist, zu beachten und werden auch in nächster Zeit weitere Kontrollen durchführen,“ sagt Erster Stadtrat Stefan Schmitt.

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