Stadt Neu Isenburg

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Sicher in die Schule – Verkehrserziehung, Schulwegsicherung und Schulwegpläne

Ein Schulweg gilt als besonders sicher, wenn beispielsweise die Kinder möglichst wenig vielbefahrene Straßen überqueren müssen oder eine Straße an Ampeln überqueren können. Dies und vieles mehr wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Straßenverkehrsbehörde gemeinsam mit der Polizei nach Abstimmung mit den jeweiligen Schulleitungen bei der Erstellung der Schulwegpläne berücksichtigt. 

„Unser Ziel ist, den sichersten Weg zur Schule auszuwählen, das ist nicht unbedingt der kürzeste. Schauen Sie sich am Besten vor dem Schulbeginn die Pläne an und laufen Sie die Strecke vor dem ersten Schultag gemeinsam mit Ihren Kindern“, rät Erster Stadtrat Stefan Schmitt. „Für die Stadt sind die Schulwegpläne eine wichtige präventive Maßnahme, um die Sicherheit von Schulkindern zu erhöhen. Gleichzeitig wollen wir so, den Hol- und Bring-Verkehr der Eltern, der immer wieder zu gefährlichen Situationen führt, minimieren.“

Die Schulwegpläne für fünf Neu-Isenburger Grundschulen können auf der städtischen Internetseite unter http://neu-isenburg.de/leben-und-wohnen/schulen/schulwegplaene/ (Öffnet in einem neuen Tab) eingesehen und ausgedruckt werden.

Basis der Schulwegpläne ist eine genaue Bestandsaufnahme der verkehrlichen Situation im Einzugsbereich der einzelnen Schulen. Falls nötig werden die Schulwegpläne an geänderte Verkehrssituationen angepasst.  Weil sich die Schulbezirke für die Grundschule Buchenbusch und die Hans-Christian-Andersen-Schule ändern, werden die Schulwegpläne für diese Schulen zur Zeit aktualisiert.  Sie stehen aber spätestens bis zum Ende der Sommerferien zur Verfügung.

Seit Juli 2022 verstärkt Adrin Shamoradian das Team der Ordnungspolizei. Sie ist vor allem in dem Bereich Verkehrserziehung und Schulwegsicherung im Einsatz. Die 27jährige war lange Jahre als pädagogische Fachkraft in der Nachmittagsbetreuung tätig, bevor sie ihre Ausbildung zur Ordnungspolizeibeamtin abschloss. „Verkehrserziehung ist mein Steckenpferd. Es ist wichtig, die Kinder frühzeitig auf ein sicheres Verhalten im Verkehr vorzubereiten, zum Beispiel wo stelle ich mich am Zebrastreifen auf, wohin schaue ich, wenn ich die Straße überquere und vieles mehr“, sagt Adrin Shamoradian.

Nach den Sommerferien wird sie verstärkt in den Kitas das Thema Verkehrserziehung anbieten - besonders für die Kitakinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden.

Mit dem Rad oder dem Roller in die Schule?

Nicht immer laufen die Kinder zu Fuß in die Schule, Ältere fahren gerne auch mit dem Roller oder dem Fahrrad. Die Schulleitungen empfehlen jedoch, Kinder erst nach der Verkehrsprüfung in der vierten Klasse alleine mit dem Rad fahren zu lassen. Die Kinder sollten immer einen Fahrradhelm tragen, auch wenn sie Roller fahren!

In diesem Zusammenhang weist die Straßenverkehrsbehörde der Stadt noch einmal darauf hin, dass Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr, den Gehweg zum Fahrradfahren benutzen müssen. Eine Aufsichtsperson ab 16 Jahre mit eigenem Fahrrad darf bei Kindern unter acht Jahren auf dem Gehweg mitfahren. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen den Gehweg benutzen. Darüber hinaus ist das Fahrradfahren auf Bürgersteigen für ältere Kinder und Erwachsene nicht erlaubt.

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