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„Bildung“, "Begegnung" und "Vielfalt", diese Schlagworte sind bezeichnend für das Selbstverständnis der vhs Neu-Isenburg. Volkshochschulen vermitteln Wissen, fördern die Orientierung und den Dialog, denn Bildung ist nach wie vor das wichtigste Mittel, um die Gesellschaft und ihre Menschen zu stärken.
„Das vhs Programm spiegelt unsere vielfältige Gesellschaft wieder. Wir sind stets bestrebt, die aktuellen Interessen unserer Kunden aufzugreifen, aber auch dem Zeitgeist zu folgen, Entwicklungstendenzen rechtzeitig zu erkennen und neue Bedürfnisse zu wecken“, erklärt die Geschäftsführerin Sabine Wershoven. Unsere Gesellschaft verändert sich. Durch Einwanderung, demografischen Wandel und aufgrund neuer Lebensstile rücken vor allem Themen zur Demokratieförderung und Gesundheitsbildung immer stärker in den Vordergrund.
Der Bildungsaspekt und die Befähigung zum eigenverantwortlichen Handeln und Beurteilen bilden bei der Programmplanung die Schwerpunkte. Die vhs gibt den Menschen Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten zu finden, sich auszutauschen, von anderen Sichtweisen zu lernen und vor allem auch Freude an sozialer Integration zu erfahren. Dafür stehen die rund 237 Veranstaltungsangebote im neuen Herbst-/Wintersemester.
Politische Bildung und die Stärkung der Demokratie sind wichtige Aufgaben der Volkshochschulen. Vor allem in einer gesellschaftlich turbulenten Zeit, in der Gespräche und Verständigung immer schwieriger werden, ist uns die Förderung des Dialogs ein besonderes Anliegen,“ betont die Vorstandsvorsitzende Christine Wagner. In Momenten in denen sich viele Menschen persönlich betroffen, verunsichert oder auch sprachlos fühlen, möchte die vhs einen Raum für offenen und respektvollen Austausch schaffen.
Vor diesem Hintergrund lädt die vhs zur Veranstaltung „Der Nahostkonflikt und die Polarisierung unserer Gesellschaft“ am Dienstag, den 9.09.2025, ab 18:30 Uhr in der Hugenottenhalle ein. Als muslimisch-jüdisches Paar setzen sich die beiden Referenten Saba-Nur Cheema und Prof. Dr. Meron Mendel nicht nur aus wissenschaftlich-politischer, sondern auch aus persönlicher Perspektive mit der aktuellen Lage im Nahen Osten auseinander und gehen der Frage nach, warum dieser eskalierende Konflikt auch unsere Gesellschaft in Deutschland betrifft und wie wir trotz unterschiedlicher Sichtweisen, Haltungen und kulturell-religiöser Hintergründe im Dialog bleiben können. Das Ehepaar gibt außerdem Einblick in seinen interreligiösen und dadurch nicht immer spannungsfreien Alltag, aber auch, wie es ihnen gelingt, mit dieser gespannten politischen Situation umzugehen.
Neben der Demokratieförderung sind vor allem auch Gesundheitsthemen von hoher individueller und gesellschaftlicher Bedeutung. Deshalb gehören sie seit jeher zum öffentlichen Bildungsauftrag der Volkshochschulen, häufig auch im Rahmen von Bildungsurlauben. Mit Hilfe eines breit angelegten Angebots vermittelt die vhs, wie körperliche und mentale Fitness gestärkt, Stress abgebaut und Gesundheit erhalten werden kann. Unterstützende Kursangebote für Menschen mit Erkrankungen finden sich folglich regelmäßig im vhs Programm. Besonders erwähnenswert ist in diesem Semester der Motivationsvortrag „Diagnose Krebs - Mit Optimismus das Leben verändern“ am 23.10.2025 um 18:30 in der vhs Geschäftsstelle. Dr. med. Bernd Schmude, Frankfurter Arzt und selbst Krebsüberlebender, teilt in diesem kurzweiligen und gut verständlichen Vortrag nicht nur seine persönliche Geschichte, sondern auch aktuelles Wissen aus der Krebsforschung. Mit einer Mischung aus fachlicher Expertise, gelebter Erfahrung, Lebensfreude und feinem Humor richtet sich der Referent an Betroffene und Angehörige. Er macht Mut sich der Erkrankung zu stellen – nicht nur im Kampf gegen den Krebs, sondern für ein Leben voller Qualität, Hoffnung und Stärke.
Neben Vorträgen und Kursen sind auch die Studienreisen der vhs Neu-Isenburg zur politischen und allgemeinen Bildung zu empfehlen. Fremde Länder und Kulturen gemeinsam zu entdecken, fördert die persönliche und soziale Kompetenz und lässt Menschen zueinander finden. Die Reisen bieten viel Raum für Wissenswertes über Geschichte, Kunst und Kultur. „Genießen Sie beeindruckende Antike in Ägypten oder lassen Sie sich auf einer Reise nach Barcelona von Gaudí, Dalí, Miró und Picasso in eine künstlerische Märchenwelt versetzen“, empfiehlt die Leiterin der Studienreisen, Gaby Pauleit. Wer bereits seine Reiseplanung für 2026 im Auge hat, sollte sich den vhs Reisetag am Samstag, dem 8. November 2025 vormerken. Hier werden die Reiseziele der vhs mit Bildvorträgen und einigen Reiseleitern für das Jahr 2026 vorgestellt.
Das Programmheft für das 2. Halbjahr 2025, mit allen Veranstaltungen, liegt in der vhs-Geschäftsstelle sowie in öffentlichen Einrichtungen der Stadt Neu-Isenburg aus. Ebenso ist das Programm auf der vhs Homepage (Öffnet in einem neuen Tab) abruf- und buchbar.