Die psychosozialen Problemlagen von Kindern und Jugendlichen haben sich in den letzten Jahren verschärft. Das spiegeln auch die Jahresberichte 2024/2025 der Schulsozialarbeit, die der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis vorgelegt wurden. An allen neun Schulen, sechs Grundschulen und den weiterführenden Schulen Brüder-Grimm-Schule und Goethe-Gymnasium sowie der Friedrich-Fröbel-Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprachheilförderung, ist die Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil des schulischen Alltags. Durch dieses niedrigschwellige, präventive Angebot wird ein wichtiger Beitrag zur sozialen Integration und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen geleistet.
Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützen die Kinder und Familien in Einzelgesprächen, Gruppenangeboten und durch Elternarbeit. Die Angebote sind freiwillig, vertraulich bedarfsorientiert und präventiv ausgerichtet. Im vergangenen Jahr 2025 wurden über 1900 Beratungsgespräche geführt und Konflikte begleitet.
Im Schuljahr 2024/2025 zeigte sich erneut ein deutlich erhöhtes Konfliktpotenzial sowie ein wachsender emotionaler Unterstützungsbedarf. Die Schulsoziarbeit war deshalb häufiger im Modus des Krisenmanagements tätig und vermittelte vermehrt auch extern psychologische Hilfen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt zunehmend auf der Gewaltprävention. An mehreren Schulen wurden Programme umgesetzt, in denen Kinder lernten, Konflikte selbstständig und gewaltfrei zu lösen. Lehrkräfte und Eltern wurden einbezogen, um die Wirkung nachhaltig zu verankern. Auch der zunehmenden, nicht altersgemäßen Mediennutzung wird mit Präventionsangeboten begegnet, wie zum Beispiel einer Medienwoche im vierten Jahrgang einer Grundschule zu diesem Thema.
Die Schulsozialarbeit wird seit 2022 vom Kreis Offenbach gefördert. Für das Jahr 2025 standen dafür 681.648 Euro zur Verfügung. Damit werden sechs Vollzeitstellen und vier Teilzeitstellen finanziert. Auch die Ausstattung mit Telefon, Laptop usw. wird vom Kreis Offenbach getragen. Eine große Herausforderung für die Arbeit der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter ist die räumliche Situation an einzelnen Schulen. Nicht überall stehen Räumlichkeiten für vertrauliche Gespräche und Gruppenarbeit zur Verfügung.
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein unterstreicht die Bedeutung der Schulsozialarbeit: „Wenn man mit offenen Augen durch unsere Schulen geht, spürt man, wie viel Druck auf den Schultern der Kinder lastet. Schulsozialarbeit ist wie ein sicherer Hafen. Ein Ort an dem jemand zuhört, auffängt und Orientierung gibt. Wir dürfen die Kinder und Jugendlichen nicht allein lassen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir diese Arbeit weiter stärken und ihr den Raum geben, den sie braucht. Ein großes Dankeschön an alle engagierten Fachkräfte für ihre wertvolle Arbeit.“
Das Team der Schulsozialarbeit in Neu-Isenburg
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Schulsozialarbeit |
Schule |
Tel. |
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Matthias Vogel Erhan Dogan |
Brüder-Grimm-Schule |
017615285764 |
Matthias.vogel@ Erhan.Dogan@ |
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Sema Kilic Kathrin Müller |
Albert-Schweitzer-Schule |
017615285807017615285819 |
Sema.kilic@ Katrin.mueller@ |
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Nadja Wery
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Grundschule |
017615285993 |
Nadja.weryvonlimont@ |
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Martina Reuter |
Wilhelm-Hauff-Schule |
017685755 |
Martina.Reuter@ |
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Tal Lichtman |
Goetheschule |
017615285955 |
Tal.Lichtman@ |
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Desiree Thomae
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Hans-Christian- |
017615285862 |
Desiree.Thomae@ |
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Bianca Stock |
Ludwig-Uhland-Schule |
017685869 |
Bianca.stock@ |
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Saskia.Markovic |
Friedrich-Fröbel-Schule |
017515285789 |
Saskia.markovic@ |
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Tabea Aracu |
Hundertmorgen Schule |
017615285807 |
tabea.aracustadt-neu-isenburgde |


