Die Stadt Neu-Isenburg erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der FairtradeTowns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2012 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen. Seitdem baut die Hugenotten- und Waldenserstadt ihr Engagement immer weiter aus.
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in unserer Stadt. Inzwischen gibt es über 50 Vereine, Initiativen, Unternehmen, Geschäfte und Cafés, die sich in Neu-Isenburg beteiligen und damit auch für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen in der „Einen Welt“ sorgen.“
Vor 14 Jahren erhielt Neu-Isenburg von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste: die Unterstützung des fairen Handels wurde durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung festgehalten, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft wird in die Kampagne eingebunden und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Neu-Isenburg sind es beispielsweise der Weltladentag, die Faire Suppe am Lumpenmontag und die Faire Woche im Rathaus, die alljährlich auf dem Veranstaltungskalender stehen. Darüber hinaus wird mit Theateraufführungen, Ausstellungen und Filmen themenbezogen informiert. Auf der städtischen Webseite und einem Flyer wird über das Engagement und alle teilnehmenden Institutionen berichtet.
Ein Wegbereiter für den fairen Handel in Neu-Isenburg ist der Weltladen e.V. Die Mitglieder betreiben ehrenamtlich ein Fachgeschäft und ein Café in der Fußgängerzone Bahnhofstraße.
„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement und werden uns weiterhin auf kommunaler Ebene mit viel Elan dafür einsetzen, den fairen Handel zu fördern“, verspricht der Bürgermeister.



