Stadt Neu Isenburg

Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH

Trinkwassersituation auch in Neu-Isenburg angespannt

Die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit in der vergangenen Woche haben im Kreis Offenbach zu einem außergewöhnlich hohen Trinkwasserverbrauch geführt. Am Freitagabend hatte der Kreis Offenbach daraufhin vor einem drohenden Wassernotstand gewarnt und die Bevölkerung eindringlich zum Wassersparen aufgerufen.

Auch in Neu-Isenburg ist die aktuelle Lage spürbar. Der Wasserverbrauch ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen. Bereits am 24. Juni hatten die Stadtwerke Neu-Isenburg die Trinkwasser-Ampel für Neu-Isenburg daher von Grün auf Gelb gestellt. In den darauffolgenden Tagen stieg der Verbrauch weiter an: Am Donnerstag lag der Tagesverbrauch in Neu-Isenburg  mit 8.703 Kubikmetern zunächst auf einem Jahreshöchststand. Bereits am Freitag wurde dieser Wert mit 9.635 Kubikmetern nochmals deutlich übertroffen.

Nach dem Wassersparaufruf des Kreises Offenbach haben die Stadtwerke Neu-Isenburg am Samstag, 27. Juni, über ihre Social-Media-Kanäle erneut auf die angespannte Situation hingewiesen. Sie baten die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin bewusst und sparsam mit Trinkwasser umzugehen. Besonders nicht notwendige Verbräuche sollten derzeit möglichst vermieden werden. Dazu zählen vor allem die Bewässerung von Rasenflächen, das Befüllen von Pools, die Autowäsche sowie Reinigungsarbeiten mit Trinkwasser.

„Die Versorgung in Neu-Isenburg ist derzeit sichergestellt. Trotzdem sehen wir auch bei uns, dass die aktuelle Lage in der Region Auswirkungen hat. Der Wasserverbrauch ist deutlich gestiegen. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle weiterhin sorgsam mit Trinkwasser umgehen“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Kirk Reineke.

Auf Nachfrage des Zweckverbandes Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach (ZWO) stimmten die Stadtwerke einer Reduzierung des Wasserbezugs aus dem ZWO-Netz zu. Möglich ist dies durch die Versorgungsstruktur in Neu-Isenburg: Die Stadtwerke beziehen nur rund 20 Prozent ihrer Wassermenge vom ZWO und können die Trinkwasserversorgung bei Bedarf vollständig über das eigene Wasserwerk sicherstellen. Dadurch lässt sich der Wasserbezug aus dem ZWO-Netz deutlich reduzieren oder zeitweise einstellen. So konnte Neu-Isenburg einen Beitrag zur Entlastung des ZWO leisten, ohne die Versorgungssicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu beeinträchtigen.

„Wenn wir in Neu-Isenburg sparsam mit Trinkwasser umgehen, schonen wir unsere eigenen Ressourcen und tragen gleichzeitig dazu bei, die regionalen Versorgungssysteme zu entlasten“, so Reineke weiter. „Gerade in einer solchen Lage ist ein bewusster Umgang mit Trinkwasser ein wichtiger Beitrag, den jede und jeder leisten kann.“

Durch die aktuell niedrigeren Temperaturen und zeitweisen Niederschläge hat sich die Lage im Kreis inzwischen etwas entspannt. Der Zweckverband schaltete seine Wasserampel daher am Dienstag, 30. Juni, von Rot wieder auf Gelb.

Die Trinkwasser-Ampel der Stadtwerke Neu-Isenburg steht weiterhin auf Gelb. Die Stadtwerke appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, Trinkwasser weiterhin sparsam zu nutzen und die Hinweise zur gelben Ampelphase zu beachten.

Weitere Informationen zur Trinkwasser-Ampel (Öffnet in einem neuen Tab) sowie praktische Wasserspartipps (Öffnet in einem neuen Tab) für Haushalt und Garten finden Bürgerinnen und Bürger auf der Website der Stadtwerke Neu-Isenburg.

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