Der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen in Neu-Isenburg geht weiter. Als nächstes sollen die Bushaltestellen nördlich der Frankfurter Straße vorgezogen ausgebaut werden. Der Magistrat hat der Stadtverordnetenversammlung einen entsprechenden Vorschlag zur Beschlussfassung vorgelegt.
„Gerade an der Frankfurter Straße ist der Handlungsbedarf besonders hoch. Hier sind täglich viele Menschen unterwegs. Wer auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen ist, mit einem Kinderwagen unterwegs ist oder eine Sehbehinderung hat, muss den Bus genauso selbstverständlich nutzen können, wie alle anderen Fahrgäste,“ sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.
Auf der Frankfurter Straße sollen die Haltestellen Stadthaus, Frankfurter Straße/Bahnhofstraße und Friedrichstraße barrierefrei ausgebaut werden. In der Planung soll außerdem geprüft werden, ob die bislang sechs Haltepositionen auf vier reduziert und die Standorte neu geordnet werden können. Mit dem Bau der geplanten Regionaltangente West sollen auch die Haltestellen entlang der Ortsdurchfahrt L3117 (Friedhofstraße/Schleussnerstraße/Carl-Ulrich-Straße) barrierefrei ausgebaut werden.
Für die Frankfurter Straße sollen nun zunächst die Planungsleistungen ausgeschrieben und vergeben werden. Anschließend soll der Förderantrag bei Hessen Mobil gestellt werden. Bei einem positiven Förderbescheid ist vorgesehen, 2028 mit dem Umbau zu beginnen.
Seit 2018 werden die Bushaltestellen in Neu-Isenburg nach und nach barrierefrei umgebaut. Barrierefrei bedeutet, dass die Wartebereiche der Haltestellen angehoben werden und einen speziellen Bordstein erhalten, an den der Bus lückenlos anhalten kann, damit Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen oder Kinderwagen problemlos ein- und aussteigen können. Außerdem wer-den für Sehbehinderte taktile Elemente angebracht, damit sie sich im Haltestellenbereich besser zurechtfinden und leichter in die Busse einsteigen können. Es handelt sich um ein Projekt, bei dem eine Förderung durch das Land Hessen nach dem Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) beantragt wird.
Von den Bushaltestellen im Stadtgebiet wurden bereits 52 barrierefrei umgebaut. Davon befinden sich vier in Zeppelinheim, acht in Gravenbruch und weitere in der Kernstadt. 45 Haltestellen sind noch nicht barrierefrei ausgebaut. Zuletzt wurden 2025 die Bushaltestellen in der Dornhofstraße/AirPlus Süd- und Nordseite ausgebaut.


