Stadt Neu Isenburg

Stadt Neu-Isenburg

Waldbrände verhindern – Wälder schützen

Absolutes Rauchverbot im Wald

Die Waldbrände in den vergangenen Tagen im Frankfurter Stadtwald und im Taunus zeigen, wie schnell ein kleiner Funke außer Kontrolle gerät.

Auch die Neu-Isenburger Feuerwehr ist immer wieder im Einsatz, um den Kolleginnen und Kollegen aus der Region zu helfen. Zuletzt am 14. Juni, bei einem Waldbrand in Oberursel.

Aus diesem Grund weisen die Stadt Neu-Isenburg und die Feuerwehr auf wichtige Verhaltensregeln hin.

  • Das Rauchen im Wald ist in Hessen vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten. Dies gilt auch ohne eine ausgerufene Waldbrandgefahrenstufe. Im Freien darf kein Feuer angezündet werden. Im Umkreis von 100 Metern zum Wald und Forst darf kein glimmender Gegenstand fallen gelassen werden. Bei der hohen Trockenheit besteht eine erhebliche Waldbrandgefahr. Stadtbrandinspektor Sebastian Morawe. „Wir bitten alle, diese Verhaltensregel gewissenhaft zu beachten.“
  • Nicht nur durch Flammen kann ein Brand entstehen. Gefahr geht beispielsweise auch von weggeworfenen Glasflaschen aus. Wie bei einem Brennglas bündeln sich die Sonnenstrahlen im Glas und können ein Feuer auslösen.

Wie man sich richtig verhält, wenn man einen Waldbrand entdeckt, weiß Stadtbrandinspektor Sebastian Morawe:

    • Achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit indem Sie Abstand halten.
    • Nutzen Sie die Windrichtung, um keinesfalls Rauch einzuatmen.
    • Setzen Sie über die 112 einen Notruf ab und weisen Sie eventuell den Einsatzkräften den Weg.
    • Bei der Notrufabfrage kann die Position ihres Mobiltelefons geortet werden. Als zusätzliche Hilfe können die Forstrettungspunkte genutzt werden. https://www.hessen-forst.de/ueber-den-landesbetrieb-hessenforst/rettungskette-forst (Öffnet in einem neuen Tab)
    • Warnen sie Passanten, solange die Einsatzkräfte noch nicht eingetroffen sind.
    • Zur Orientierung im Wald nutzen die Einsatzkräfte Verkehrsleitkegel, wie man sie von Baustellen im Straßenverkehr kennt. Diese werden oft auf die Seite gelegt, um den Einsatzkräften die Fahrtrichtung anzuzeigen. Wir bitten darum, Verkehrsleitkegel im Wald genau so liegen zu lassen, wie sie von den Einsatzkräften positioniert wurden, um die Fahrwege für die großen Einsatzfahrzeuge sicherzustellen.

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Vlnr.: Philipp Tsangos (Stadtbrandinspektor Neu-Isenburg), Marco Bauer (Kreisbrandinspektor und Fachdienstleiter des Brand- und Katastrophenschutzes des Kreises), Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner (Neu-Isenburg) und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein (Neu-Isenburg)
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