Stadt Neu Isenburg

Stadt Neu-Isenburg

Werbung für den Wirtschaftsstandort Neu-Isenburg

Mit einer Kommunikations- und Werbekampagne soll der Wirtschaftsstandort Neu-Isenburg noch bekannter werden. Dafür sucht die Stadt Neu-Isenburg qualifizierte Agenturen, die Erfahrungen in diesem Bereich haben.

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb wurden unter der HAD-Referenznummer 16/20773 in der Online-Datenbank der HAD die Leistungen ausgeschrieben (https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=B5VAZE4K2L530VYB (Öffnet in einem neuen Tab). Am 28. Juni 2023 ist Bewerbungsschluss.

„Obwohl wir der stärkste Wirtschaftsstandort im Kreis Offenbach sind, wollen wir uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen. Wir wollen für Unternehmen und Investoren noch attraktiver werden, um unsere führende Rolle weiter auszubauen. Neben der hervorragenden Infrastruktur, dem qualifizierten Arbeitskräftepotenzial und einem günstigen Gewerbesteuerhebesatz von 330 Prozent, schätzen die Unternehmen vor allem die persönliche und individuelle Betreuung durch unsere Wirtschaftsförderung. Diese Vorzüge wollen wir noch bekannter machen“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

Parallel zur Werbekampagne hat die Wirtschaftsförderung der Stadt ein Kooperationsprojekt zum Thema „Gewerbegebiet der Zukunft“ mit der Frankfurt University of Applied Sciences gestartet. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung, wird herausgearbeitet wie ein Gewerbegebiet der Zukunft aus dem Bestand entwickelt werden kann, welche Anforderungen es an den Städtebau gibt und wie eine planungsrechtliche Umsetzung konkret aussehen könnte.

Aktuelle Standortdaten
Aktuelle Standortdaten Neu-Isenburg  

Neu-Isenburg rechnet in diesem Jahr (2023) mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 92 Millionen Euro. Allerdings stehen der Stadt davon nur rund 30 Prozent zur Verfügung, nach Abzug der Abgaben in den kommunalen Finanzausgleich. Die Rekordeinnahmen in den Jahren 2021 (173 Mio. Euro) und 2020 (117 Mio. Euro) waren Sonderzahlungen von Unternehmen zu verdanken. „Die Schätzung der Gewerbesteuer ist schwer kalkulierbar und immer veränderlich, auch ohne Krieg und Pandemie. Deswegen müssen wir weiterhin vorsichtig haushalten“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

Im Kennzahlenvergleich ist Neu-Isenburg gut aufgestellt. Bis auf pandemiebedingte Einbrüche der Gewerbesteuer in 2020 sowie im Tourismus, die in den Folgejahren zu sinkenden Übernachtungszahlen führten (2023= 108.625 Übernachtungen), sind die Zahlen stabil. Die Pro-Kopf-Kaufkraft je Einwohner ist gesunken (28.137 Euro), liegt mit 107,1 Indexpunkten aber noch über dem bundesweiten Durchschnitt (Deutschland=100).

 2023 arbeiten in 6.641 Neu-Isenburger Betrieben 30.861 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. In den vergangenen zehn Jahren ist die Anzahl der Beschäftigten um 37 Prozent gestiegen (2013: 22.503 Beschäftigte, Quelle: Bundesagentur für Arbeit).    

Die Branchenportfolioanalyse für die Jahre 2012 bis 2022, die von der Bundesagentur für Arbeit als Sonderauswertung von der Wirtschaftsförderung der Stadt Neu-Isenburg in Auftrag gegeben wurde, belegen ein überdurchschnittliches Wachstum und überdurchschnittliche Konzentration der Branchen Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Dienstleistungen der IT im Vergleich mit dem bundesdeutschen Durchschnitt.

Branchenportfolioanalyse
Quelle: Branchenportfolioanalyse 2012-2022 für die Stadt Neu-Isenburg, ExperConsult. Neben dem sehr stark gewachsenen Grundstücks- und Wohnungswesen und dem Baugewerbe fallen in der Stadt Neu-Isenburg vor allem beschäftigungsintensive Dienstleistungsbranchen auf

 „Die Stadt Neu-Isenburg profitiert von einem breiten Branchenmix. Wir sind nicht von Monostrukturen abhängig, wie zum Beispiel von einem einzigen großen Industriebetrieb. Wir werden auch in Zukunft den Standort funktional halten und unsere Infrastruktur weiter stärken. Bestes Beispiel ist hier die geplante Regionaltangente West, die spätestens 2028 bis in das Birkengewann fahren wird. Wir wollen die Steuerlast möglichst niedrig halten und auch mit unseren weichen Standortfaktoren werben, um den Wirtschaftsstandort Neu-Isenburg weiter zu positionieren“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

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