Seit 2005 findet am 17. Mai jährlich der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie statt. Der Tag dient dazu, auf die Diskriminierung queerer Menschen aufmerksam zu machen. Auch in diesem Jahr leistet die Stadt Neu-Isenburg wieder ihren Beitrag dazu, die Themen sichtbar zu machen.
Am 17. Mai 1990 beschloss die WHO (Weltgesundheitsorganisation / engl. World Health Organisation), Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Entscheidung der WHO sind Hass und Gewalt gegenüber queeren Menschen immer noch Teil ihrer Lebensrealität. Und obwohl sich auf gesetzlicher Ebene Fortschritte verzeichnen lassen, stieg die Zahl der queerfeindlichen Straftaten in Deutschland in den letzten Jahren.[1]
Filmmatinée im Cineplace
Queere Lebensrealitäten sichtbar zu machen, kann einen Beitrag dazu leisten, Anfeindungen vorzubeugen. Daher lädt das Iseborjer Kinno in Kooperation mit dem Frauen- und Gleichstellungsbüro der Stadt Neu-Isenburg am Sonntag, 17. Mai um 11:00 Uhr zu einer Filmmatinée im Cineplace (Beethovenstraße 89 a, Neu-Isenburg) ein. Bereits in den vergangenen Jahren wurden im Rahmen dieser Kooperation Filme zum IDAHOBIT sowie zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit (26. April) gezeigt. In diesem Jahr erzählt der Film die Geschichte einer jungen Frau, die versucht, ihren eigenen Weg zu finden, der stark von den an sie gestellten Erwartungen abweicht. Die Protagonistin, eine junge Muslima, aufgewachsen in einem Pariser Banlieue, bemerkt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.



