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Ehrenbürger Walter Norrenbrock feiert 95. Geburtstag

Seinen 95. Geburtstag hat Ehrenbürger Walter Norrenbrock am Sonntag, 2. August, im Kreise seiner Familie gefeiert. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten auch Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.  

vlrnr: Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Jubilar Walter Norrenbrock und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein
vlrnr: Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Jubilar Walter Norrenbrock und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

„Walter Norrenbrock hat Neu-Isenburg über viele Jahrzehnte mitgestaltet. Mit seiner verbindlichen Art, ist es ihm gelungen, unterschiedliche Positionen  zusammenzuführen und gemeinsam gute Lösungen zu finden. Er ist mit drei Amtsperioden unser dienstältester Stadtverordnetenvorsteher und war unser erster Dezernent für Integration. Sein Wirken ist bis heute an vielen Stellen sichtbar. Dafür danken wir ihm sehr. Wir gratulieren ganz herzlich auch im Namen der Stadtverordnetenversammlung und Magistrats und wünschen ihm alles Gute“, sagen Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wager und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein. Als Zeichen der Anerkennung überreichen sie ihm ein umfangreiches Fotobuch, das wichtige Stationen seines kommunalpolitischen Wirkens nachzeichnet

Walter Norrenbrock gehörte ab 1984 der Stadtverordnetenversammlung an und übernahm von 1986 bis 1990 den Vorsitz des Haupt- und Finanzausschusses. Zudem arbeitete er in verschiedenen Kommissionen mit, vertrat die Stadt in Verbandsversammlungen und Aufsichtsräten wie beispielsweise bei den Stadtwerken und der GEWOBAU.

1990 wurde Walter Norrenbrock erstmals zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Dieses Amt übte er 16 Jahre lang aus. Damit ist er bis heute der am längsten amtierende Stadtverordnetenvorsteher Neu-Isenburgs. In seine Amtszeit fielen wichtige Veränderungen unter anderem die Umgestaltung des Rosenauplatzes und die Sanierung des Alten Stadthauses. Auch der Neubau der Seniorenanlage Erlenbachaue sowie der dortigen Kita und viele andere wichtige Projekte auch zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur wurden auf den Weg gebracht. 

Als ehrenamtlicher Stadtrat und Dezernent setzte er von 2006 bis 2011 sein Engagement in dem damals neugeschaffenen Dezernat für Integration fort. Es wurde ein erstes Integrationskonzept als Leitfaden für die Integrationspolitik der Stadt Neu-Isenburg erstellt, ein Vermittlerpool aufgebaut und die Zusammenarbeit mit Vereinen und Initiativen verstärkt. 

Als Vorsitzender (1996 bis 1999) bzw. stellvertretender Vorsitzender des VdK Ortsverband Neu-Isenburg setzte er sich für soziale Anliegen ein. Mehr als 20 Jahre – bis 2017 – führte er den Friedhofzweckverband als Verbandsvorsitzender und befasste sich mit viel Fachkompetenz um rechtliche, wirtschaftliche und ökologische Angelegenheiten. Unter seiner Ägide wurde 2014 erstmals auf dem „Alten Friedhof“ zu einem Tag des Friedhofs eingeladen, umfangreiche Gebäudesanierungen realisiert und neben zahlreichen weiteren Projekten, die Einführung der Baumbestattungen auf dem Waldfriedhof.

Walter Norrenbrocks Wirken reicht weit über seine politischen Ämter hinaus.  Ob in Vereinen, Verbänden oder beim Friedhofszweckverband – Walter Norrenbrock setzte sich stets dafür ein, Menschen zusammenzubringen und das Zusammenleben in Neu-Isenburg aktiv mitzugestalten. 

Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde ihm 2011 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Neu-Isenburg verliehen. 

  

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