Stadt Neu Isenburg

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Funktionsgebäude im Waldschwimmbad wird saniert

Rechtzeitig zum 100jährigen Jubiläum des Waldschwimmbades hat die Stadtverordnetenversammlung im Juni den Beschluss gefasst an dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder (SKS)“ 2026 teilzunehmen. Damit will die Stadt einen Teil der Finanzierung der umfassenden Sanierung des Funktionsgebäudes sicherstellen.

Das überwiegend aus den 1980er Jahren stammende Gebäude weist einen erheblichen alters- und nutzungsbedingten Sanierungsstau auf. Trotz laufender Instandhaltungsmaßnahmen sehen die Fachleute erhebliche Defizite hinsichtlich technischer Ausstattung, Energieeffizienz, Barrierefreiheit, Brandschutz sowie der allgemeinen Nutzungsqualität.

Bei der Sanierung sollen unter anderem die Umkleide-, Dusch- und Sanitärbereiche erneuert und die Spind- und Schließfachanlagen ausgetauscht werden. Gleichzeitig erfolgt eine Modernisierung der Versorgungstechnik sowie die Prüfung und Integration erneuerbarer Energien.

„Das Waldschwimmbad erfüllt eine wichtige Funktion für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport. Jährlich wird das Bad von rund 200.000 Menschen genutzt. Ziel der Sanierung ist die langfristige Sicherung eines modernen, nachhaltigen und barrierefreien Badebetriebes. Wir freuen uns, dass wir hier mit den Stadtwerken Neu-Isenburg GmbH einen starken Partner gefunden haben, der nicht nur für den Betrieb sondern auch für den Erhalt des Bades verantwortlich zeichnet“, erklärt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.

Aktuell betragen die geschätzten Gesamtkosten rund 1,1 Millionen Euro. Die Stadt rechnet mit einer Landesförderung von rund 187.000 Euro und einer Bundesförderung von ca. 410.850 Euro. Die tatsächliche Förderhöhe wird allerdings erst im Rahmen der Förderverfahren festgelegt. Der Eigenanteil Stadtwerke Neu-Isenburg beläuft sich auf rund eine halbe Millionen Euro.

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