Wie programmiert man einen Roboter? Wie arbeitet ein internationales Unternehmen? Und wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Teamarbeit zu verbessern? Antworten auf diese Fragen erhielten 24 Schülerinnen und Schüler der Brüder-Grimm-Schule während des Projekts „Skills & Go“ in den hessischen Osterferien. Das Angebot der Schulsozialarbeit der Stadt Neu-Isenburg verband digitale Kompetenzen, Berufsorientierung und gemeinsame Erlebnisse zu einer besonderen Lernreise. Das fünftägige Camp in der Sport- und Bildungsstätte der Sportjugend Hessen in Wetzlar richtete sich an Jugendliche der Jahrgangsstufen 8 bis 10 und bot ihnen die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln und wichtige Zukunftskompetenzen zu erwerben.
„Skills & Go – Digitale Power für deine Zukunft“ ist ein bundesweites Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, das unter anderem von J.P. Morgan und Accenture gefördert wird. In Hessen wird es in Kooperation mit der Sportjugend Hessen umgesetzt. Betreut und organisiert wurde die Teilnahme der Brüder-Grimm-Schule von Schulsozialarbeiter Erhan Dogan vom Fachbereich Jugendförderung und Schulsozialarbeit der Stadt Neu-Isenburg.
„Das Projekt Skills & Go zeigt eindrucksvoll, wie sinnvoll und bereichernd Ferienangebote gestaltet werden können. Es ermöglicht Jugendlichen, ihre sozialen und digitalen Kompetenzen zu erweitern, praktische Erfahrungen zu sammeln und erste Einblicke in die Berufswelt zu gewinnen“, sagt Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein.
Im Mittelpunkt des Camps standen praxisnahe Lernangebote, die digitales Arbeiten mit Teamarbeit und persönlichen Erfahrungen verbanden. Die Jugendlichen setzten sich intensiv mit Zukunftskompetenzen auseinander und arbeiteten unter anderem mit programmierbaren Lego-Robotern, wodurch sie erste Einblicke in die Welt der Robotik und des Programmierens erhielten. Ergänzt wurde dies durch abwechslungsreiche Team- und Kooperationsspiele sowie sportliche Aktivitäten wie Klettern und Bogenschießen, die den Zusammenhalt stärkten und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten förderten. Auch gemeinschaftliche Erlebnisse am Lagerfeuer oder bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung trugen zu einer positiven Gruppendynamik bei.
Die gelungene Mischung aus Lernen, Bewegung und Gemeinschaft machte das Camp für die Teilnehmenden zu einer besonders motivierenden Erfahrung. In Reflexionsrunden am Ende des Camps setzten sich die Jugendlichen mit ihren Erlebnissen auseinander und hielten fest, welche Erkenntnisse sie über Teamarbeit, Eigenverantwortung und den Umgang mit digitalen Medien gewonnen hatten.
Ein besonderer Mehrwert des Projekts liegt in seiner nachhaltigen Ausrichtung. So gehört zur Nachbereitung unter anderem ein Unternehmensbesuch bei J.P. Morgan in Frankfurt am Main. Dort erhielten die Jugendlichen nicht nur einen Einblick in den Arbeitsalltag eines internationalen Unternehmens, sondern konnten auch an einem Bewerbungstraining teilnehmen sowie im Rahmen einer Design-Thinking-Aufgabe eigene Ideen entwickeln und präsentieren.
Den Abschluss des Projekts bildete eine Veranstaltung bei der Sportjugend Hessen in Frankfurt. Dort nahmen die Jugendlichen an den Workshops „Wie KI helfen kann, Teamarbeit zu analysieren und zu verbessern“ sowie „Escape Room 365 – Das etwas andere Office-Training“ teil. Anschließend wurden ihnen ihre Teilnahmezertifikate feierlich überreicht.



