Stadt Neu Isenburg

Stadt Neu-Isenburg

Kultur- und Bildungszentrum – Beantragung von Fördermitteln

„Nationale Projekte des Städtebaus 2024“

Wenn die Stadtverordnetenversammlung am 20. März zustimmt, wird sich die Stadt Neu-Isenburg für den Projektaufruf „Nationale Projekte des Städtebaus 2024“ mit dem Umbau der Hugenottenhalle und der Stadtbibliothek zu einem Kultur- und Bildungszentrum („Dritter Ort“) bewerben. Eine Projektskizze wurde der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt. Die Frist für die Einreichung (1. Phase) ist der 30. April 2024. Wenn die Projektskizze als förderfähig anerkannt wird, wird ein entsprechender Zuwendungsantrag für die Förderung gestellt (Phase 2). Mit der Veröffentlichung der Auswahl wird im Juli 2024 bekannt gegeben.

Mit dem neuen Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus sollen erneut investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert werden.  

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein: „Wir sehen den Umbau und die Erweiterung der 1976 errichteten Hugenottenhalle und der Stadtbibliothek in Neu-Isenburg zu einem zentralen „Dritten Ort“ als demokratiefördernde, kreative und inspirierende Keimzelle für die Bürgerschaft der Stadt und der gesamten Metropolregion Rhein-Main. Dies begründen wir mit unserem Antrag und hoffen, dass wir damit als förderfähig eingestuft werden.“

Über das Projekt „Dritter Ort“ 

Die Hugenottenhalle und die Stadtbibliothek sind bereits heute ein für die Stadtgesellschaft Neu-Isenburgs wichtiger Ort der Begegnung, Kommunikation, Kultur und Beteiligung. Sie bieten Raum für bürgerliches und vereinsgebundenes Engagement, für Bildung und vielfältige Unterhaltung, für Kunst- und Kulturgenuss sowie die Auseinandersetzung mit örtlicher Geschichte. Die Halle besitzt als Bühne auch international bekannter Kulturschaffender sowie vieler Nutzerinnen und Nutzer aus der Metropolregion überregionale Bedeutung und ist ein wichtiger Imagegeber für die Stadt.

Die Hugenottenhalle gemeinsam mit der Stadtbibliothek sollen sich über eine bauliche Sanierung und Erweiterung hinaus, begleitet von organisatorischen und funktionalen Maßnahmen, zu einem Kultur- und Bildungszentrum im Sinne eines 'Dritten Ortes' entwickeln und damit eine inhaltliche Fortschreibung ermöglichen.

Das Kultur- und Bildungszentrum soll zu einem Ort der Begegnung werden, an dem sich Menschen treffen, sich wie in einem städtischen Wohnzimmer wohlfühlen, sich informieren, lernen, Zeit verbringen, Kultur genießen, Spaß haben und somit sehr direkt demokratische Prozesse erleben und prägen können. Der Ort soll eine einladende, angenehme, ansprechende, kreative, inspirierende, lebendige, niedrigschwellige, manchmal aber auch abgeschottete, konzentrierte und ruhige Atmosphäre bieten, die durch eine transparente, einladende und übersichtliche Architektur mit einer hohen Aufenthaltsqualität und überwiegend offenen Raumstrukturen unterstützt wird. Das Konzept sieht vor, einen zentralen Ort in Neu-Isenburg zu schaffen, der eine Vielzahl von Bildungs- und Kulturangeboten für alle sozialen und Altersgruppen bietet. Mit einer bereits ständig wachsenden Tape-Art Installation in der Stadtbibliothek wurde ein erstes Bürgerbeteiligungsformat gestartet, welche Impulse für die inhaltliche Ausgestaltung des Dritten Ortes und die Verschneidung der Funktionsbereiche setzen wird. Im Verlauf sind weitere Beteiligungsformate in der Planung, um die künftigen Nutzerinnen und Nutzer zur aktiven Teilnahme zu animieren und einen möglichst hohen und konkreten stadtgesellschaftlichen Nutzen des Kultur- und Bildungszentrums zu gewährleisten. Als feste Ankernutzer werden neben der Veranstaltungsstätte und der Bibliothek, die Volkshochschule, die Musikschule, das Stadtarchiv, die Stadtgalerie und flankierendes gastronomisches Angebot den Standort prägen und mit Leben erfüllen. In der Zusammenschau soll ein Ort entstehen, an dem sich die Besucherinnen und Besucher sowie vielfältige Akteure wohl fühlen, ein Ort an der Kultur und Gemeinschaft zusammenführt werden. Vor diesem Hintergrund ist das sowohl zu modernisierende als auch zu erweiternde Bestandsgebäude funktional und architektonisch anspruchsvoll, aber auch nachhaltig umzugestalten und darüber hinaus bedeutend ansprechender als heute in sein differenziertes städtebauliches Umfeld zu integrieren.

Aktueller Zeitplan 

Im Januar 2024 wurden der architektonische und freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für den Umbau gestartet. Die Auswahl der Teilnehmenden ist nun abgeschlossen. Das Preisgericht wird vom 26. bis zum 27. August tagen und zum Abschluss eine Empfehlung für die weitere Planung geben. Im Anschluss an die Preisgerichtssitzung sind die Entwürfe der Arbeiten vom 28. August 2024 bis zum 1. September 2024 öffentlich in der Hugenottenhalle einsehbar.

Der Realisierungswettbewerb ist ein essentieller Baustein auf dem Weg zu belastbaren Baukostenschätzungen und der Prüfung von weiteren Fördermöglichkeiten. 

Anlage DS 19/1468

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