Die Stadtwerke Neu-Isenburg treiben den Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort weiter voran und haben in den vergangenen Monaten gleich zwei neue Mieterstromprojekte erfolgreich umgesetzt. Sowohl in Gravenbruch als auch in der Kernstadt von Neu-Isenburg profitieren künftig zahlreiche Mieterinnen und Mieter von günstigem, lokal erzeugtem Solarstrom direkt vom eigenen Dach.
In Gravenbruch wurde auf dem Dach der Seniorenwohnanlage in der Meisenstraße 24 vor Kurzem eine Photovoltaikanlage mit 64 Modulen und einer Gesamtleistung von 28,8 Kilowatt Peak (kWp) in Betrieb genommen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der GEWOBAU Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH realisiert. Die rund 35 Bewohnerinnen und Bewohner werden seit Februar mit Mieterstrom aus der Anlage versorgt.
Auch in der Friedhofstraße in Neu-Isenburg wurde kürzlich ein weiteres Mieterstromprojekt abgeschlossen. Auf dem Dach eines Facharztzentrums installierten die Stadtwerke 470 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 211,5 kWp. Etwa 30 Mieter – darunter Facharztpraxen und weitere medizinische Dienstleister – profitieren seit Ende letzten Jahres von einer nachhaltigen, wirtschaftlichen Stromversorgung direkt vor Ort. Im Zuge der Umsetzung wurden sämtliche Stromzähler auf moderne intelligente Messsysteme (iMSys) umgerüstet; ergänzend ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Mobilität geplant.
Mit den beiden Mieterstromprojekten stärken die Stadtwerke Neu-Isenburg ihr Engagement für eine klimafreundliche Energieversorgung in der Region. „Mieterstrom ermöglicht es, dass sowohl private als auch gewerbliche Mieterinnen und Mieter von Solarstrom profitieren, der direkt im jeweiligen Gebäude erzeugt wird“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Kirk Reineke „Damit leisten wir gemeinsam mit unseren Partnern einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung in Neu-Isenburg.“
Beim Mieterstrommodell wird der erzeugte Solarstrom unmittelbar im Gebäude verbraucht und von mehreren Mietparteien gemeinsam genutzt. Wenn der Bedarf die aktuelle Erzeugung übersteigt, wird zusätzlicher Ökostrom aus dem Netz der Stadtwerke bezogen. Da für Mieterstrom weniger Netzentgelte, Steuern und Abgaben anfallen, können Haushalte ihre Stromkosten senken – und gleichzeitig den CO₂-Ausstoß vor Ort reduzieren.




