Auf Einladung von Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein wurden Vertreterinnen und Vertreter zweier Realschulklassen der Brüder-Grimm-Schule, in Begleitung ihrer Lehrkraft Sadaf Faizi, von Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner, Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein, dem Fachbereich Stadtentwicklung und Bauberatung und dem Fachbereich Jugendförderung und Schulsozialarbeit empfangen.
Anlass waren die entwickelten Gestaltungsvorschläge der Schülerinnen und Schüler für den öffentlichen Platz zwischen ihrer Schule und dem Jugendcafé in der Beethovenstraße. Unter dem Motto „Demokratie ist mehr als wählen“ erarbeiteten die zwei neunten Realschulklassen im Rahmen des Parking Days am 19. September 2025 mittels Kartenabfrage, Kreide, Tape und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Vorschläge für die jugendgerechte Gestaltung des Platzes. Unterstützt wurden sie dabei durch den Fachbereich Jugendförderung und Schulsozialarbeit.
Die gesammelten Ideen, die von Liegebänken, zusätzlichen Abfallbehältern und großen Ganzkörperspiegeln bis hin zu Ladestationen für E-Scooter reichten, wurden beim Treffen im Rathaus gesichtet und auf ihre Umsetzbarkeit eingeordnet.
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein zeigt sich begeistert von den Ergebnissen und der Kreativität der Jugendlichen: „Ich freue mich über die große, aktive Beteiligung an diesem Tag. Es zeigt, dass Demokratie keine trockene Theorie ist, sondern ein lebendiger Prozess, der von der nächsten Generation mit Kreativität und Engagement mitgestaltet wird. Wir nehmen diese Vorschläge sehr ernst und freuen uns auf die weitere Prüfung.“ „Dieser Austausch im Rathaus ist ein wichtiges Beispiel für gelebte Jugendbeteiligung. Er fördert nicht nur das Demokratieverständnis der Jugendlichen, indem er politische Prozesse erfahrbar macht, sondern vermittelt ihnen auch wertvolles Wissen über die kommunalen Abläufe und Entscheidungswege“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner.
Ebenfalls am Parking Day sammelte eine weitere Klasse der Brüder-Grimm-Schule Ideen zur Begrünung der Wiese in der Friedrichstraße vor dem Schulgebäude in einer separaten Aktion mit dem NABU Neu-Isenburg. Die Vorschläge dieser Klasse wurden bei dem Treffen im Rathaus durch Heinz Kapp, Vorsitzender des NABU Neu-Isenburg, in Vertretung für die Schulklasse präsentiert. Auch wenn die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse nicht persönlich dabei sein konnten, wurde so sichergestellt, dass auch ihre wertvollen Ideen in die Gesamtbetrachtung durch die Stadtverwaltung einfließen.
Nach einer weiteren Eingrenzung und Priorisierung der Ideen seitens der beteiligten Schülerinnen und Schüler wird die Stadt Neu-Isenburg nun die gesammelten Vorschläge evaluieren und auf die Umsetzbarkeit prüfen.



