Stadt Neu Isenburg

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Lilia Sahli ist neuer Integrationsguide

Die Stadt Neu-Isenburg hat die Förderzusage für ein Integrationsprojekt erhalten. Sie zählt damit zu insgesamt 42 Kommunen in Hessen, die im Rahmen eines landesweiten Fördervorhabens unterstützt werden. 

Zur Förderung der Integrationsarbeit in hessischen Kommunen hat das Land Hessen, einen Antrag auf Förderung durch den Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) gestellt. Gegenstand dieses Förderantrags ist das Kooperationsprojekt „Kommunale Integrationsguides zur Stärkung der Integrationserfolge – KISI“, das für den Zeitraum vom 1. Oktober 2025 bis 30. September 2028 vorgesehen ist. 

Gleichzeitig soll Diskriminierung und Rassismus aktiv entgegengewirkt werden. „Ziel des Projekts ist es, dass insbesondere die Bedarfe von Drittstaatsangehörigen sowie der Aufnahmegesellschaft in den Kommunen und der Verwaltung selbst erfasst, kommuniziert und durch geeignete Maßnahmen adressiert werden. Die Integrationsguides übernehmen die Rolle als zentrale Ansprechperson in den Kommunen für das Themenfeld, sie koordinieren, vermitteln, informieren, recherchieren, bilden Netzwerke, konzipieren und setzen geeignete Maßnahmen um. Durch gesamtheitliche Betrachtung der Zielgruppen, Drittstaatsangehörige, kommunale Strukturen und allg. Sozialraum vor Ort, soll eine nachhaltige Integration sowie positive Entwicklung des Sozialraumes gestaltet werden.“

Koordiniert und umgesetzt wird das Projekt durch Frau Lilia Sahli, die als „Integrationsguide“ und damit Ansprechpersonen für die Stadt Neu-Isenburg fungiert.

„Ein zentrales Anliegen des Projekts ist, Drittstaatsangehörige bei ihrer Integration zu unterstützen und sie aktiv mit bestehenden Bildungs-, Arbeits- und Freizeitangeboten zu vernetzen. Gleichzeitig werden bestehende Ehrenamtsstrukturen gestärkt und gezielt neue Freiwillige gewonnen sowie geschult, um den Integrationsprozess zu begleiten. In Zusammenarbeit mit Drittstaatsangehörigen, Ehrenamtlichen und der kommunalen Verwaltung, sollen die bestehenden Strukturen kritisch analysiert und Bedarfe ermittelt werden, um ein positives integratives Umfeld zu schaffen.“

In Neu-Isenburg orientiert sich das Projekt an vier wesentlichen Bausteinen:

  1.  der Ankommensbegleitung für Menschen mit Bleibeperspektive,
  2.  dem Aufbau und der Stärkung eines Ehrenamtspools,
  3.  der Stärkung kommunaler Verwaltungsstrukturen sowie
  4.  der gezielten Verzahnung von haupt- und ehrenamtlichem Engagement.

Für die Stadt Neu-Isenburg ergeben sich aus dem KISI-Projekt konkrete Vorteile. Mit Frau Lilia Sahli erhält das städtische Integrationsbüro eine zusätzliche personelle Ressource, in Form einer projektgebundenen Stelle, die über die Fördermittel finanziert wird. Die genaue Ausgestaltung der Aufgaben kann flexibel an die örtlichen Bedarfe angepasst werden.

Darüber hinaus profitiert Neu-Isenburg von der engen Zusammenarbeit mit erfahrenen Kooperationspartnern. Ergänzend trägt der Austausch mit den weiteren am KISI-Projekt beteiligten Kommunen in Hessen zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Maßnahmen bei.

Weitere Informationen erhalten Sie im Integrationsbüro der Stadt Neu-Isenburg bei Frau Lilia Sahli, Integrationsguide des KISI-Projekts unter 06102/241-501 oder per E-Mail an integrationsbuerostadt-neu-isenburgde bzw. direkt an lilia.sahlistadt-neu-isenburgde

 

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