Vom 10. bis 12. Juli verwandelt sich Neu-Isenburg erneut in eine offene Festivalstadt mit Musik und Vielfalt bei freiem Eintritt über das gesamte Stadtgebiet hinweg. Dieses Jahr rückt Frankreich als offizielles Ehrengastland in den Fokus. Die Organisatoren setzen ihr Konzept eines Gastlandes damit zum zweiten Mal erfolgreich um. Neben dem thematischen Länderschwerpunkt stehen auch die Programmpunkte fest.
Mit viel Freundschaft im Gepäck reisen in diesem Jahr zwei musikalische Formationen aus dem benachbarten Frankreich an, mit denen Neu-Isenburg auf besondere Weise verbunden ist. Die Brüder Etienne und Noé kehren mit Verstärkung als NED & Friends nach Neu-Isenburg zurück. Bereits im Rahmen des 325-jährigen Stadtjubiläums waren sie auf der Bühne der Hugenottenhalle zu erleben und begeisterten ihr Publikum mit Arrangements aus Pop, Electro Pop und Jazz.
Einen familiären Bezug zur Stadt bringt die Künstlerin Barbara Zimmer mit, deren Verwandte schon über viele Jahre in Neu-Isenburg leben. Die gebürtige Frankfurterin hat ihren Lebensmittelpunkt seit 2019 im französischen Nantes und bewegt sich als Singer-Songwriterin musikalisch an der Schnittstelle von französischem Chanson, angloamerikanischer Pop-Folk-Musik und Jazz-Einflüssen.
Auch 2026 zeigt sich das Festival wandlungsfähig. Ein derartiges Programm ist nur durch kontinuierliche Partnerschaften, Sponsoren und stetige Weiterentwicklung möglich. Seit mittlerweile 34 Jahren genießen Besucher und Besucherinnen das Musikspektakel in Neu-Isenburg.
Neben den internationalen Beiträgen ergänzen zahlreiche weitere Akteure das Programm. Als Neuzugang ist unter anderem die Elvis Tribute Band „Good Rockin Tonight“, die erst im vergangenen Dezember mit einem großen Galakonzert samt Orchester in der Alten Oper Frankfurt begeisterte, in kleinerer Stammbesetzung in der Hugenottenhalle mit von der Partie. Ebenfalls auf dem Spielplan der Hugenottenhalle stehen die Jungs von „The Legendary Ghetto Dance Band“, die bekannte Partyhits mit eigener musikalischer Handschrift interpretiert. Während ihrer Show feuern sie Hip-Hop, Alternative Rock und Dancehall Klassiker von der Bühne.
Insgesamt stehen über 50 Acts auf dem Programm. Neben vielen neuen musikalischen Impulsen sind auch bewährte Festivalgrößen wie Pfund, Roy Hammer & die Pralinées sowie RÿffHuntR auf den Hauptbühnen wieder mit dabei.
Auch abseits der großen Bühnen wächst das Festivalprogramm weiter. Die teilnehmenden Locations rollen den roten Teppich aus und präsentieren im gesamten Stadtgebiet eigens kuratierte Programmakzente. Mit dabei sind vertraute Orte wie der Treffpunkt, der Weltladen, Annie‘s Stübchen, die Lorenz Snack Lounge, der Club Voltaire, Tom‘s Frisörladen und das Robert-Maier-Haus.
Ergänzt wird das Programm durch spannende Neuzugänge wie das Frankfurter Haus, Zappe Duster, die Halle 71 und das Höfchen, die erstmals Teil der Open Doors Familie sind.
Gleichzeitig groovt sich die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße neu und ganz entspannt ein: Am Pop-up-Stand by zino’s stehen Daydrinking, Sundowner und sommerliche Beats unter freiem Himmel auf dem Programm.
Im Mittelpunkt bleiben Vielfalt und Inklusion als zentraler Festivalgedanke. Bewusst breit angelegt machen unterschiedliche Musikrichtungen, Spielorte und Formate Kultur für möglichst viele Geschmäcker zugänglich.



