Stadt Neu Isenburg

Rathaus und Service

Beteiligungsbericht der Stadt Neu-Isenburg 2024

In der Stadtverordnetenversammlung wurde am 11.  Februar der Beteiligungsbericht der Stadt Neu-Isenburg für das Jahr 2024 vorgestellt und erörtert. Der Bericht enthält umfassende Informationen zu den Beteiligungen der Stadt Neu-Isenburg an verschiedenen Gesellschaften und Stiftungen. Zur besseren Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungen wurden die Daten der Jahre 2020 bis 2024 veröffentlicht. Der Beteiligungsbericht wird nach Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt auch auf der städtischen Homepage bereitgestellt.  

graphische Darstellung der Beteiligungsverhältnisse der Stadt Neu-Isenburg
graphische Darstellung der Beteiligungsverhältnisse der Stadt Neu-Isenburg

Insgesamt hat die Stadt Neu-Isenburg 13 Beteiligungsverhältnisse, ist an drei Stiftungen beteiligt und Mitglied im Wasserverband Schwarzbachgebiet-Ried. „Die schlanken Beteiligungsverhältnisse haben sich bewährt und werden so fortgeführt“, sagt Erster Stadtrat Stefan Schmitt

Um die Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger mit essenziellen Leistungen wie Strom, Wasser oder Wärme zu sichern, Kontrolle über strategische Investitionen in Infrastruktur oder nachhaltige Technologien zu behalten, langfristige Planungen beispielsweise für die Stadtentwicklung zu sichern oder auch bezahlbaren Wohnraum und Versorgungssicherheit zu schaffen oder die Versorgungssicherheit sicherzustellen, ist die Stadt Neu-Isenburg an den Stadtwerken Neu-Isenburg GmbH zu 100 Prozent und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU mit 96,93 Prozent beteiligt.

Weitere Beteiligungen hält die Stadt Neu-Isenburg an der DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR (50 Prozent), an dem Eigenbetrieb DLB (100 Prozent) und am Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich (50 Prozent). Die Liquidation der NIKi Kinderbetreuung gGmbH Neu-Isenburg wurde zum 31.12.2024 beendet, alle Arbeitsverträge wurden in die Stadtverwaltung überführt.

An folgenden Unternehmen hält die Stadt Anteile unter 20 Prozent:

  • Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH (Beteiligung rd. 0,0041 %, dies entspricht einem Anteil von 5.200,00 €)
  • Regionalpark Rhein-Main Süd-West GmbH (Beteiligung: rd. 5,88 %, dies entspricht einem Anteil von 5.200,00 €)
  • Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (KVG) (Beteiligung: rd. 3,45 %, dies entspricht einem Anteil von 1.790,00 €)
  • Sparkassenzweckverband Langen-Seligenstadt (Beteiligung: rd. 8,77 %, dies entspricht einem Anteil von 24.544.199 €)
  • RTW Planungsgesellschaft mbH (Regional-Tangente-West) (Beteiligung: rd. 1,33 %, dies entspricht einem Anteil von 400 €)
  • FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (Beteiligung: rd. 0,5 %, dies entspricht einem Anteil von 1.250 €)
  • Frankfurt Ticket RheinMain GmbH (Geschäftsjahr beginnt am 01. Juli eines Jahres) (Beteiligung: rd. 2 %, dies entspricht einem Anteil von 520 €

Außerdem ist die Stadt an der Stiftung Altenhilfe, der Stiftung zur Förderung von Sport und Kultur in Neu-Isenburg und der Bürgerstiftung Jugend und Beruf beteiligt.

Die städtischen Beteiligungen haben ihre Jahresabschlüsse vorgelegt.

Die Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH erzielten einen Umsatz in Höhe von 55,0 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 9,53% (-5,8 Mio. Euro), der insbesondere auf geringere Erlöse im Gasbereich (Kundeneinsparungen, Kundenverluste und Normalisierung des Preisniveaus) zurückzuführen ist. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 1,69 Mio. Euro (Vorjahr: 2,05 Mio. Euro).  

graphische Darstellung  Entwicklung der Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH
graphische Darstellung Entwicklung der Stadtwerke Neu-Isenburg GmbH

Die Gewobau Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GmbH schloss 2024 einem Umsatzerlös von 26,5 Mio. Euro ab (+ 1,2 Mio. Euro) und einem Jahresüberschuss von 3,10 Mio. Euro. Der Wirtschaftsplan für 2025 prognostiziert weiterhin positive Ergebnisse.  

graphische Darstellung  Entwicklung der Gewobau Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GmbH
graphische Darstellung Entwicklung der Gewobau Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft GmbH

Der Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR erwirtschaftete Gesamteinnahmen von 25,6 Mio. Euro (+5,3%). Das Jahresergebnis beträgt rd. 189.000 Euro und liegt damit über dem Vorjahreswert. Die Einnahmen stammen überwiegend aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Grünpflege, Straßenunterhaltung und Verkehrssicherung. Kostensteigerungen ergaben sich insbesondere im Personalbereich infolge tariflicher Anpassungen

graphische Darstellung Entwicklung DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR
graphische Darstellung Entwicklung DLB Dreieich und Neu-Isenburg AöR

Gegenstand des DLB Eigenbetrieb (Stammkapital 1,79 Millionen Euro), ist die Besitzverwaltung des im wirtschaftlichen Eigentum des DLB stehenden unbeweglichen Anlagevermögens wie Grundstücke, Bauten und Außenanlagen (Standort Offenbacher Straße 174) sowie des stehenden unbeweglichen Kanalvermögens wie Grundstücke, Kanäle, Kanalanlagen und Außenanlagen (investive Maßnahmen in das Kanalnetz Neu-Isenburg). Seit dem 1.1.2023 gehört der Betrieb der Stadtentwässerung wieder zum DLB Eigenbetrieb.  

Der Eigenbetrieb erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz in Höhe von 7,26 Mio. Euro, der sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 219.000 Euro erhöht hat. Er setzt sich im Wesentlichen aus Nutzungsgebühren für das Kanalnetz und Mieterträgen zusammen. Insgesamt erzielt der Eigenbetrieb in 2024 einen Jahresüberschuss von rd. 363.000 Euro (im Vorjahr rd. 656.000 Euro).

graphische Darstellung Entwicklung wesentlicher Jahresabschlusszahlen DLB Eigenbetrieb
graphische Darstellung Entwicklung wesentlicher Jahresabschlusszahlen DLB Eigenbetrieb

Auch die Beteiligung der Stadt Neu-Isenburg am Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich ist mit aufgeführt. Hier ist die Stadt nicht Träger, sondern Mitglied der Körperschaft. Der Zweckverband wurde im Jahr 1973 von den Städten Neu-Isenburg und Dreieich gegründet. Die im Zuge der Gebietsreform 1977 zu der Stadt Dreieich hinzugekommenen Stadtteilfriedhöfe Dreieichenhain, Sprendlingen, Götzenhain, Buchschlag und Offenthal und der Friedhof Zeppelinheim wurden 1981 in den Zweckverband eingegliedert. Der Zweckverband hat die Aufgabe, den Waldfriedhof Buchenbusch und alle bei den Mitgliedern vorhandenen Einrichtungen für das Friedhofs- und Bestattungswesen zu betreiben und zu unterhalten. Ebenso betreibt und unterhält er die Jüdischen Friedhöfe des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen im Stadtgebiet Dreieich.

Der Zweckverband erzielte im Wirtschaftsjahr 2024 einen Umsatz in Höhe von rd. 2,3 Mio Euro, der sich gegenüber dem Vorjahr um 4,02% erhöht hat (+88.000 Euro). Insgesamt schließt der Zweckverband das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 200.822 Euro (Vorjahr: Jahresüberschuss 12.956 Euro) ab.

graphische Darstellung Entwicklung wesentlicherJahresabschlusszahlen Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich
graphische Darstellung Entwicklung wesentlicherJahresabschlusszahlen Zweckverband für das Friedhofs- und Bestattungswesen in Neu-Isenburg und Dreieich

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