Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden – das ist den Städtepartnerschaftsvereinen aufs Beste gelungen. Sie verlegten das diesjährige Arbeitstreffen kurzerhand auf das Wochenende, an dem in Neu-Isenburg der Weihnachtsmarkt gefeiert wurde. Nach den Besprechungen bummelten alle Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerstädten Veauche und Andrézieux-Bouthéon, sowie die Vorstände und Mitglieder des Förderverein Städtepartnerschaften und Europäische Begegnungen Neu-Isenburg e.V. (FSP) gemeinsam durch die Straßen im Alten Ort.
Im Mittelpunkt des Treffens standen die Planungen für die Begegnungen im kommenden Jahr. Der neue Vorsitzende des Neu-Isenburger Städtepartnerschaftsvereins Günther Marx überreichte gleich zu Beginn eine Einladung der Spielvereinigung 03 zur Übermittlung an den Fußballverein Etoile Veauche zu einem Jugendfußballturnier vom 14. bis 16. Mai in Neu-Isenburg. Außerdem lud er eine 12-köpfige Delegation zur Fastnacht nach Neu-Isenburg ein.
Während es für Veauche wegen der dortigen Kommunalwahlen im März 2026 noch keinen festen Veranstaltungsplan gibt, sprach Martin Crawford, die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins aus Andrézieux-Bouthéon Einladungen zu mehreren Festen aus, beispielsweise zum 20. Jahrestag der Städtepartnerschaft mit Soham (08. bis 10. Mai), zum Musikfestival (19. bis 21. Juni), dem Kürbisfest (10. bis 11. Oktober) und dem 20. Jahrestag der Verschwisterung mit Chiusi (06. bis 08. November). Am 22. Januar, dem Tag der deutsch-französischen Freundschaft, plant der Städtepartnerschaftsverein außerdem eine Veranstaltung rund um die Mediathek, bei der auch Neu-Isenburg vorgestellt und Texte aus Neu-Isenburg zweisprachig gelesen werden.
Diskutiert wurden unter anderem Möglichkeiten, noch mehr Familien und Jugendliche in den Austausch mit den Partnerstädten einzubinden. Dazu wurden Fragen der Unterbringung, Betreuung und Aufsichtspflicht bei künftigen Begegnungen besprochen.
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein: „Städtepartnerschaften leben von den Begegnungen. Arbeitstreffen wie diese schaffen die Grundlage dafür.




