Stadt Neu Isenburg

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Sieben neue WIR-Lots*innen für Neu-Isenburg

Drei neue Integrationslot*sinnen und vier neue Gesundheitslot*sinnen haben die Qualifizierung des hessischen WIR-Programms erfolgreich abgeschlossen. Stadtverordnetenvorsteherin Christine Wagner und Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein überreichten ihnen am 25. Juni bei einer kleinen Feier im Plenarsaal des Rathauses die Zertifikate.

Vlnr: Valentyna Burlaka, Ivan Didenko, Bayan Raslan, Mojgan Habibi, Abebe Tsge Ketema
Vlnr: Valentyna Burlaka, Ivan Didenko, Bayan Raslan, Mojgan Habibi, Abebe Tsge Ketema

Die sieben neuen Lots*innen bereichern die bestehende Gruppe der Integrations- und Gesundheitslots*innen in Neu-Isenburg. Insgesamt gibt es nun 32 WIR-Lot*sinnen in der Hugenotten- und Waldenserstadt. Sie stärken das ehrenamtliche Unterstützungsangebot der Stadt und helfen Menschen bei Fragen zu Alltag, Gesundheit sowie Integration und Teilhabe. Dank ihrer vielfältigen Sprachkenntnisse können sie Unterstützung in mehr als 18 Sprachen anbieten.

Viele verfügen über internationale Lebens- und Migrationserfahrungen und kennen Herausforderungen durch Sprachbarrieren, Bürokratie oder den Zugang zu Angeboten, die sie nun in ihr Ehrenamt einbringen.

Die Aufgaben der Integrationslots*innen sind vielfältig: Sie begleiten zu Behörden, unterstützen bei Gesprächen in Kitas und Schulen, informieren über Bildungs- und Freizeitangebote und vermitteln an Fachstellen. Gesundheitslotsinnen informieren über Präventions- und Gesundheitsangebote, unterstützen bei der Orientierung im Gesundheitssystem und helfen, Informationen verständlich zugänglich zu machen.

WIR-Lot*sinnen mit Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein
WIR-Lot*sinnen mit Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

WIR-Integrationslot*sinnen absolvieren vor ihrem Einsatz eine Basisqualifizierung mit mindestens 20 Unterrichtseinheiten, empfohlen werden 36 Unterrichtseinheiten. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse über das deutsche Integrations- und Sozialsystem, die Aufgaben von Behörden und Beratungsstellen sowie über Kommunikation, interkulturelle Kompetenz und den Umgang mit unterschiedlichen Lebenssituationen. Zudem werden Themen wie Datenschutz, Rollenverständnis, Grenzen des Ehrenamts sowie Diskriminierungs- und Diversitätssensibilität behandelt. Nach erfolgreichem Abschluss können die Integrationslot*sinnen ehrenamtlich tätig werden und erhalten für ihre Einsätze eine Aufwandsentschädigung. Sie können in der Woche etwa fünf Stunden ehrenamtlich aktiv werden. Durch regelmäßige Fortbildungen, Workshops und Austauschtreffen werden ihre Kenntnisse kontinuierlich erweitert und ihre Arbeit fachlich begleitet. So sind sie gut darauf vorbereitet, Menschen mit Migrationsgeschichte kompetent zu unterstützen und an passende Regelangebote zu vermitteln. 

Sie möchten selbst Integrationslots*in werden oder kennen Menschen mit Unterstützungsbedarf? Melden Sie sich gerne unter 06102 241-570 oder per E-Mail

 

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