Anlässlich des 25jährigen Bestehens des publikumsoffenen Bereichs des Stadtarchivs in diesem Jahr, findet am Donnerstag, 26. Februar, um 18:00 Uhr, im Stadtarchiv, Frankfurter Straße 53-55, die Vorstellung der neuen Informationsbroschüre „Warum die Straßenbahn an der Grenze zwischen Neu-Isenburg und Frankfurt endet“, statt. Sie wurde von der Stadt Neu-Isenburg herausgegeben.
Nach der Begrüßung von Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein wird der Autor Dirk Wölfing, Dezernent für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, Energiewende, aus der Broschüre vorlesen.
Über die Broschüre:
Zur Erweiterung des Frankfurter Stadtbahnsystems ersuchte die Firma Hostmann & Cie. im Jahr 1887 um zwei Konzessionen zum Bau einer Dampfbahn von Frankfurt bis Langen. Eine Konzession wurde für das Frankfurter Stadtgebiet benötigt und für die Strecke auf dem Gebiet des Großherzogtums Hessen war eine weitere Konzession erforderlich. Das Stadtbahnsystem diente vor allem der Beförderung von Arbeitskräften zu den neuen Fabriken. Für das Frankfurter Territorium wurde die Genehmigung sofort erteilt, die Einweihung war schon 1889. Im Großherzogtum gab es Widerstand. Offenbach und Darmstadt wollten vor Frankfurt an das Stadtbahnsystem angeschlossen werden. 1914 erreichte Frankfurt endlich eine Einigung. Der Krieg verhinderte den Weiterbau. Das starke Bevölkerungswachstum nach dem Zweiten Weltkrieg im Frankfurter Raum brachte das Thema wieder auf die Tagesordnung, die es bis heute nicht verlassen hat.
Die Broschüre zeichnet die Entwicklung der Straßenbahn von den Anfängen 1887 bis zur aktuellen Situation.
Die Broschüre ist im Buchhandel, im Bürgeramt, in der Stadtbibliothek, im Stadtmuseum Haus zum Löwen ab Ende Februar 2026 erhältlich. Die 36seitige Broschüre kostet 9 Euro.



